Steinewürfe auf A2 bei Rheda-Wiedenbrück: Mordkommission ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts

27. April 2026
Steinewürfe auf A2 bei Rheda-Wiedenbrück: Mordkommission ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Ermittlungen nach Vorfall auf Autobahn

Rheda-Wiedenbrück () – Die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Bielefeld haben die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt auf der A2 aufgenommen. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Ein bislang unbekannter Täter hatte am Sonntagabend, 26. April, gegen 19:10 Uhr von einer Lärmschutzwand aus Steine auf vorbeifahrende Fahrzeuge geworfen.

Dabei wurden drei Autos beschädigt, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

Der Täter befand sich in der Tür einer Lärmschutzwand, unter der ein Fußgänger- und Radweg die Neuenkirchener Straße und die Hauptstraße in Rheda-Wiedenbrück verbindet. Mit zwei faustgroßen Steinen traf er zunächst einen Audi Q7 unterhalb des Beifahrerfensters.

Der 35-jährige Fahrer aus blieb unverletzt. Ein weiterer Stein traf einen VW Golf frontal auf der Motorhaube, woraufhin der 46-jährige Fahrer aus Sankt Augustin das Lenkrad nach rechts riss und mit der Schutzplanke kollidierte.

Eine 32-jährige Audifahrerin aus Freudenberg überfuhr einen der Steine, wodurch das Vorderrad ihres Audi A1 Sportback beschädigt wurde. Alle Fahrer konnten auf dem Seitenstreifen anhalten.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld stufte die Tat nach kriminalfachlicher Bewertung als versuchtes Tötungsdelikt ein.

Eine Mordkommission der Polizei Bielefeld unter der Leitung von Kriminaloberkommissar Philipp Schröder hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Fahrer beschrieb den Täter als dunkel gekleideten Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren.

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Die Polizei bittet Zeugen, die den Steinewerfer gesehen haben oder Angaben zu einer verdächtigen Person im Bereich der Unterführung machen können, sich zu melden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Staatsanwaltschaft Bielefeld und Polizeipräsidium Bielefeld ermitteln in einem versuchten Tötungsdelikt.
  • Unbekannter Täter warf Steine von einer Lärmschutzwand auf Fahrzeuge, verletzte jedoch niemanden.
  • Mordkommission unter Leitung von Kriminaloberkommissar Philipp Schröder wurde eingerichtet.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Personen: Fahrer von drei Fahrzeugen (Audi Q7, VW Golf, Audi A1 Sportback)
  • Region: Rheda-Wiedenbrück, A2
  • Zeitpunkt: Sonntagabend, 26. April, ca. 19:10 Uhr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unbekannter Täter hat Steine von Lärmschutzwand auf Fahrzeuge geworfen
  • Drei Autos wurden beschädigt, aber niemand verletzt
  • Mordkommission wurde eingerichtet zur Aufklärung des versuchten Tötungsdelikts

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Staatsanwaltschaft Bielefeld hat Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt aufgenommen.
  • Mordkommission der Polizei Bielefeld hat unter Leitung von Kriminaloberkommissar Philipp Schröder die Ermittlungen gestartet.
  • Polizei bittet Zeugen um Hinweise zu dem Täter oder verdächtigen Personen im Bereich der Unterführung.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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