Linke: Rechte Gewalt in Sachsen-Anhalt bleibt auf hohem Niveau

27. April 2026

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Gewalt in Sachsen-Anhalt

() – Die Zahl rechter, rassistischer, antisemitischer und queerfeindlicher Gewalttaten in ist nach Einschätzung der Linken-Landtagsfraktion weiterhin alarmierend. Das hat der migrationspolitische Sprecher Wulf Gallert am Sonntag mitgeteilt.

Anlass ist die Vorstellung der Jahresbilanz der Mobilen Opferberatung für das Jahr 2025.

Gallert erklärte, die dokumentierten Angriffe richteten sich gegen Menschen, die als fremd, jüdisch, queer, wohnungslos oder politisch unerwünscht markiert würden. Dies sei ein Angriff auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Besonders besorgniserregend sei, dass sich menschenfeindliche Einstellungen weiter verfestigten. Gallert verwies in diesem Zusammenhang auf die Debatte um pauschale Rückkehrforderungen gegen syrische Geflüchtete, für die sowohl die AfD als auch die CDU unter Friedrich Merz stünden.

Die Linke fordert einen konsequenteren Schutz für Betroffene rechter Gewalt, eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen sowie mehr Prävention und politische Bildung.

Die Landesregierung dürfe sich mit dem aktuellen Zustand nicht abfinden, so Gallert.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wulf Gallert (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zahl rechter, rassistischer, antisemitischer und queerfeindlicher Gewalttaten in Sachsen-Anhalt bleibt alarmierend.
  • Forderung nach besserem Schutz für Betroffene rechter Gewalt und dauerhafter Finanzierung von Beratungsstrukturen.
  • Menschenfeindliche Einstellungen verfestigen sich, insbesondere durch Rückkehrforderungen gegen syrische Geflüchtete.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Menschen, die als fremd, jüdisch, queer, wohnungslos oder politisch unerwünscht markiert werden
  • Region: Sachsen-Anhalt
  • Jahr: 2025 (Jahresbilanz)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg rechter, rassistischer, antisemitischer und queerfeindlicher Gewalttaten in Sachsen-Anhalt
  • Verfestigung menschenfeindlicher Einstellungen, gefördert durch politische Debatten
  • Angriffe auf Menschen, die als fremd, jüdisch, queer, wohnungslos oder politisch unerwünscht betrachtet werden

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach konsequenterem Schutz für Betroffene rechter Gewalt
  • Dauerhafte und auskömmliche Finanzierung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen
  • Mehr Prävention und politische Bildung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH