Kartellamtspräsident Mundt warnt vor Wettbewerbsproblemen bei KI

29. November 2025

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wettbewerb und Regulierung der KI in Europa

() – Kartellamtspräsident Andreas Mundt warnt vor „Wettbewerbsproblemen“ bei Künstlicher Intelligenz.

Big Tech sei auf fast allen Ebenen der Technologie stark: „Problematisch sind Cloud, Datenzugang und Kapital“, sagte er dem „Handelsblatt“. So habe Google mit der Internetsuche und YouTube eine enorme Datenbasis, ebenso Meta mit Plattformen wie Facebook. Echten Wettbewerb gebe es nur bei den Basismodellen, die Grundlage für Anwendungen wie ChatGPT oder NotebookLM sind.

Als Reaktion darauf forderte Mundt, die ökonomischen Rahmenbedingungen in Europa zu verbessern. „Es gibt Wettbewerbsprobleme, wir müssen die Märkte so weit wie möglich offenhalten, aber nicht alle Probleme lassen sich mit dem Wettbewerbsrecht lösen.“ Um die Finanzierung von Start-ups zu erleichtern, helfe beispielsweise nur eine Kapitalmarktunion in der EU.

Mundt warnte, dass Vorhaben wie der AI Act Marktstrukturen zementieren könnten. Derartige Regulierung sei wichtig, um Vertrauen zu schaffen und Risiken im Griff zu behalten. „Gleichzeitig müssen wir sehr genau darauf achten, dass solche Regeln nicht unbeabsichtigt Marktstrukturen zementieren.“ So sei die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für kleinere Anbieter deutlich schwerer umzusetzen als für große Unternehmen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: KI-Werbung von Google (Archiv)

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  • Wettbewerbsprobleme bei Künstlicher Intelligenz laut Kartellamtspräsident Andreas Mundt
  • Forderung nach Verbesserung der ökonomischen Rahmenbedingungen in Europa
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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Big Tech (Google, Meta), Start-ups in der EU
  • Starke Wettbewerbssituation bei Basismodellen, z.B. ChatGPT
  • Forderung nach Kapitalmarktunion in der EU zur Unterstützung von Start-ups

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Wettbewerbsprobleme bei Künstlicher Intelligenz durch dominierende Big-Tech-Unternehmen
  • Große Datenbasen von Unternehmen wie Google und Meta erschweren Wettbewerb
  • Regulierung könnte Marktstrukturen zementieren und kleinere Anbieter benachteiligen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verbesserung der ökonomischen Rahmenbedingungen in Europa
  • Förderung einer Kapitalmarktunion in der EU zur Unterstützung von Start-ups
  • Vorsicht bei der Regulierung, um keine Marktstrukturen zu zementieren

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