Maßnahmenpaket gegen digitale Gewalt vorgestellt

28. April 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Maßnahmen gegen digitale Gewalt in Schleswig-Holstein

() – Die Landesregierung in hat ein Zehn-Punkte-Maßnahmenpaket zur Prävention und Bekämpfung digitaler sexualisierter Gewalt vorgestellt. Politikerinnen von CDU und Grünen begrüßten die Initiative.

Die polizeipolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Birte Glißmann, sagte, digitale sexualisierte Gewalt sei insbesondere für Frauen und Mädchen eine reale Gefahr.

Sie forderte unter anderem eine bessere statistische Erfassung entsprechender Straftaten sowie zusätzliche Kapazitäten bei Polizei und Strafverfolgung.

Auch Catharina Nies, frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, bezeichnete digitale Gewalt als ernstzunehmendes Problem. Sie sagte, es gebe neue Herausforderungen durch künstliche Intelligenz und sprach sich für strengere Regulierung von Plattformen sowie besseren Schutz für Betroffene aus.

Geplant sind unter anderem mehr Beratungsangebote, technische Unterstützung für Opfer sowie Schulungen.

Zudem soll der digitale Selbstschutz gestärkt werden. Auf Bundesebene wird eine Ausweitung von Ermittlungsbefugnissen und ein besserer rechtlicher Schutz angestrebt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Frau mit Smartphone (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zehn-Punkte-Maßnahmenpaket zur Prävention und Bekämpfung digitaler sexualisierter Gewalt vorgestellt
  • Bessere statistische Erfassung entsprechender Straftaten gefordert
  • Geplante Maßnahmen: mehr Beratungsangebote, technische Unterstützung für Opfer, Schulungen, Stärkung des digitalen Selbstschutzes

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Frauen und Mädchen sind besonders betroffen von digitaler sexualisierter Gewalt
  • Schleswig-Holstein als Region, Betrachtung auf Landesebene
  • Geplante Maßnahmen umfassen unter anderem mehr Beratungsangebote und Schulungen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Digitale sexualisierte Gewalt stellt eine reale Gefahr für Frauen und Mädchen dar.
  • Neue Herausforderungen durch künstliche Intelligenz erfordern strengere Regulierung von Plattformen.
  • Notwendigkeit einer besseren statistischen Erfassung und zusätzlicher Kapazitäten bei Polizei und Strafverfolgung.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Vorstellung eines Zehn-Punkte-Maßnahmenpakets zur Bekämpfung digitaler sexualisierter Gewalt
  • Forderung nach besserer statistischer Erfassung und zusätzlichen Kapazitäten bei Polizei
  • Geplante Ausweitung von Ermittlungsbefugnissen und besserer rechtlicher Schutz auf Bundesebene
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH