Verdi ruft zu Streik bei ARD-Sendern auf
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Arbeitskampf im Mediensektor in Berlin
Berlin () – Die Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag zu einem Streik bei mehreren ARD-Sendern auf. Beim „Norddeutschen Rundfunk“ (NDR), „Westdeutschen Rundfunk“ (WDR) und „Bayerischen Rundfunk“ (BR) seien die Tarifverträge zu Gehalt und Honoraren zu Ende Januar 2026 gekündigt worden, die jeweiligen Verhandlungen seien immer noch ergebnislos geblieben, teilte Verdi zur Begründung mit.
Die Gewerkschaft fordert, die Tarifgehälter und Honorare um sieben Prozent, mindestens aber um 300 Euro und für Auszubildende um mindestens 200 Euro monatlich zu erhöhen.
„Die Tarifverhandelnden der ARD-Sender stehen auf der Bremse und tragen damit zur Eskalation der Tarifauseinandersetzung bei“, sagte Christoph Schmitz-Dethlefsen, für Medien zuständig im Verdi-Bundesvorstand. Die Nächste Verhandlungstermine sind im NDR am 19. Mai, im BR am 22. Mai und im WDR am 9. Juni.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | WDR (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Verdi ruft zu einem Streik bei ARD-Sendern auf.
- Tarifverträge beim NDR, WDR und BR wurden zu Ende Januar 2026 gekündigt.
- Forderung nach sieben Prozent Gehaltserhöhung, mindestens 300 Euro für Festangestellte und 200 Euro für Auszubildende.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft: ARD-Sender (NDR, WDR, BR)
- Stärke: 7% Gehaltserhöhung, mindestens 300 Euro, für Auszubildende mindestens 200 Euro
- Fristen/Zeiträume: Tarifverträge gekündigt zu Ende Januar 2026; nächste Verhandlungen am 19. Mai, 22. Mai, 9. Juni
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Kündigung der Tarifverträge zu Gehalt und Honoraren
- Ergebnislose Verhandlungen seitens der ARD-Sender
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