Wadephul wirbt für Geduld bei Verhandlungen mit Iran

30. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Außenpolitik im Nahen Osten und Europa

Rabat () – Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat angesichts des Nahost-Konflikts, steigender Energiepreise und der stockenden -Verhandlungen um Geduld geworben. „Wir brauchen jetzt ein bisschen auch Geduld. Wir brauchen Konsequenz, wir brauchen Geduld – und wir müssen zusammenstehen“, sagte Wadephul dem „Nachtjournal Spezial“ des Senders RTL während seiner Reise nach Rabat in .

Der Iran befinde sich in einer „ökonomisch katastrophalen Situation“ und sei militärisch „erheblich geschlagen“. Deshalb werde Teheran „schon zu irgendeinem Zeitpunkt an den Verhandlungstisch kommen“, sagte er.

Europa, die USA und auch die Golfstaaten hätten eine gemeinsame Position, so Wadephul. Der Iran müsse eingegrenzt werden und dürfe „nicht weiter mit sogenannten Proxys wie Hisbollah, Hamas, Huthi die Welt verunsichern“. Zudem müsse die Straße von Hormus wieder frei werden. „Wir brauchen Solidarität und Miteinander im Bündnis und mit unseren Partnern in der Welt. Und wenn wir das zeigen, dann werden wir uns durchsetzen“, sagte der CDU-Politiker.

Mit Blick auf den -Krieg zeigte sich Wadephul weiter zuversichtlich. Russland mache keine Fortschritte und verliere „wahnsinnig viele Soldaten“. Deshalb brauche es nun „eine neue Verhandlungsrunde“. Durch die Iran-Krise seien wichtige US-Unterhändler derzeit gebunden. „Das heißt am Ende des Tages, dass wir Europäer, glaube ich, doch schon eine stärkere Rolle werden übernehmen müssen.“ Er bleibe überzeugt, „dass mit Russland eine Einigung möglich ist“, so Wadephul.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Anti-Iran-Protest (Archiv)

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  • Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert Geduld und Konsequenz im Umgang mit dem Iran.
  • Der Iran befindet sich laut Wadephul in einer ökonomisch katastrophalen Situation und wird irgendwann an den Verhandlungstisch zurückkehren.
  • Europa, die USA und die Golfstaaten haben eine gemeinsame Position zur Eindämmung des Irans und der Notwendigkeit, die Straße von Hormus freizuhalten.

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Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Nahost-Konflikt und steigende Energiepreise
  • Ökonomische und militärische Schwierigkeiten des Iran
  • Notwendigkeit der Einigung gegen iranische Einflussnahme durch Proxys
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