Gerlach fordert mehr globale Gesundheitszusammenarbeit nach Schweiz-Besuch
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Bayern und Internationaler Austausch
München () – Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat zum Abschluss ihres Besuchs in der Schweiz mehr internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Krankheiten und die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels gefordert. Das teilte ihr Ministerium am Samstag mit.
Gerlach traf sich unter anderem mit dem Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Wir stehen immer häufiger vor gesundheitlichen Herausforderungen, die nicht an Landesgrenzen haltmachen“, betonte die Ministerin. „Mein Gespräch mit dem Generaldirektor der WHO hat eindrücklich gezeigt, dass wir Gesundheit global denken müssen.“
Neben dem Treffen mit der WHO besuchte Gerlach mehrere Forschungseinrichtungen in der Schweiz. Am Universitätsspital Bern informierte sie sich über Frauengesundheit und gesundes Altern.
In Basel besichtigte sie den Campus für gesunde Langlebigkeit, wo ein Forschungsnetzwerk mit einer Langzeitbeobachtung von über 175.000 Menschen arbeitet. Ein weiterer Schwerpunkt war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin.
Dafür besuchte die Ministerin das KI-Zentrum der ETH Zürich. „Bayern ist hier gut aufgestellt und entwickelt sich dynamisch zu einem Start-up State für KI-Anwendungen im Gesundheitsbereich“, sagte Gerlach.
Die Ministerin zog eine positive Bilanz des Informationsbesuchs. „Der Besuch hat gezeigt, wie wichtig ein enger internationaler Austausch für die medizinische Versorgung und für die Prävention ist“, erklärte sie. Bayern fördert eigenen Angaben zufolge bereits mehrere Projekte in den Bereichen KI und Frauengesundheit, darunter den Fördercall „Frauengesundheit und KI“ mit rund neun Millionen Euro sowie das Projekt DigiMed Bayern mit bislang rund 27 Millionen Euro.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach am 01.05.2026, WHO via |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Judith Gerlach fordert mehr internationale Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich und im Kampf gegen Klimafolgen.
- Bayern fördert mehrere Projekte im Bereich KI und Frauengesundheit mit insgesamt rund 36 Millionen Euro.
- Gerlach informierte sich über Frauengesundheit, gesundes Altern und Künstliche Intelligenz an verschiedenen Schweizer Forschungseinrichtungen.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppen: internationale Zusammenarbeit, Frauen im Gesundheitsbereich, Forschungsinstitute
- Regionen: Bayern, Schweiz
- Zahlen/Fristen: 9 Millionen Euro Fördercall, 27 Millionen Euro für DigiMed Bayern, 175.000 Menschen in Langzeitbeobachtung
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Forderung nach internationaler Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich
- Gesundheitsherausforderungen, die Ländergrenzen überschreiten
- Fokus auf Frauengesundheit, gesundes Altern und Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Forderung nach mehr internationaler Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich
- Förderung von Projekten in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Frauengesundheit
- Unterstützung von Langzeitbeobachtungen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung
