DIW fordert EU-Gegenzölle gegen Trump

3. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Spannungen zwischen EU und USA

() – Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, fordert die Europäische Union zu einer harten Gegenreaktion auf die neuen Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump auf.

„Trump ist im Augenblick innenpolitisch schwach, daher ist dies spätestens jetzt der Zeitpunkt, um mit Gegenzöllen und insbesondere durch die Besteuerung von US-Tech-Unternehmen Nachteile auszugleichen und sich in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen“, sagte Fratzscher dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

Trump hatte angekündigt, die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen. Details nannte er nicht. Die neuen Sätze sollen bereits ab kommender Woche gelten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: New Yorker Hafen und Freiheitsstatue (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Marcel Fratzscher fordert die EU zu einer harten Gegenreaktion auf neue Zollandrohungen von Trump auf.
  • Trump plant, Zölle auf Autos und Lastwagen aus der EU auf 25 Prozent zu erhöhen.
  • Neue Zollsätze sollen bereits ab kommender Woche gelten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • EU-Zollpolitik, betroffen sind Automobilindustrie und Technologieunternehmen
  • Zölle sollen ab nächster Woche gelten
  • Fokus auf US-Märkte und europäische Verhandlungsposition

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Donald Trump ist innenpolitisch schwach.
  • Ankündigung von Zollerhöhungen auf Autos und Lastwagen aus der EU auf 25 Prozent.
  • Möglichkeit für die EU, durch Gegenzölle und Besteuerung von US-Tech-Unternehmen Vorteile zu erlangen.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Europäische Union soll auf Zollandrohungen von Trump reagieren.
  • Einführung von Gegenzöllen und Besteuerung von US-Tech-Unternehmen vorgeschlagen.
  • Ziel ist, sich in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH