Thüringen startet landesweites Tele-Notarztsystem

4. Mai 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Telemedizin im Gesundheitswesen Thüringens

() – hat als erstes Bundesland ein landesweites Tele-Notarztsystem in Betrieb genommen. Das hat die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag am Montag mitgeteilt.

Das System verbindet Rettungskräfte per Video mit speziell ausgebildeten Tele-Notärzten in und soll die Notfallversorgung beschleunigen. Patientendaten können direkt an die Zentrale und die aufnehmenden Kliniken übermittelt werden.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Cornelia Urban, sagte, dass im Notfall jede Minute zähle.

Wenn Rettungskräfte per Video sofort ärztliche Unterstützung erhielten, könne das die sofortige Vorortbehandlung verbessern und im Ernstfall Leben retten.

Urban betonte, dass Telemedizin die Versorgung schneller und sicherer machen könne, aber den persönlichen Kontakt nicht ersetze. Für die SPD sei klar, dass eine gute Gesundheitsversorgung in Thüringen nicht vom Wohnort abhängen dürfe.

Das System soll besonders im ländlichen Raum die Versorgung stärken.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Notarzt (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Rettungskräfte und Patienten in Thüringen
  • Zielgruppe: Menschen im ländlichen Raum
  • Ziel: Verbesserung der Notfallversorgung durch Telemedizin, besonders in kritischen Situationen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • erstes landesweites Tele-Notarztsystem in Thüringen
  • Ziel: schnellere Notfallversorgung durch Videoverbindung zu Tele-Notärzten
  • Verbesserung der Vorortbehandlung und mögliche Lebensrettung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Inbetriebnahme eines landesweiten Tele-Notarztsystems in Thüringen
  • Verbindung von Rettungskräften per Video mit Tele-Notärzten in Weimar
  • Übermittlung von Patientendaten an die Zentrale und aufnehmende Kliniken
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH