Kanzleramtschef Frei offen für Reichensteuer

5. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Steuerpolitik in Deutschland: Debatte um Reichensteuer

() – Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) zeigt sich grundsätzlich offen für eine höhere Besteuerung sehr hoher Einkommen. „Die sogenannte Reichensteuer, das ist die oberste Spitze, das sind nicht so viele Menschen – da kann man tatsächlich darüber nachdenken, was man da tun kann“, sagte Frei in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“.

Zugleich betonte er, dass starke Schultern bereits mehr trügen: „Die zehn Prozent Bestverdienenden finanzieren mehr als 50 Prozent des Steueraufkommens.“ Das dürfe man auch nicht überdrehen.

Kritisch äußerte sich Frei zum aktuellen Spitzensteuersatz. Dieser greife „viel zu früh“, bereits ab einem zu versteuernden Einkommen von rund 70.000 Euro für Alleinstehende. Damit würden nicht nur Spitzenverdiener, sondern auch „Leistungsträger der Gesellschaft“ belastet. „Das ist eindeutig zu früh“, so Frei.

Insgesamt ist Frei aber gegen Steuererhöhungen auf Arbeit. „Ich bin nicht der Auffassung, dass wir höhere Steuern in brauchen“, sagte er. Zugleich plädierte er für ergebnisoffene Gespräche: Es mache „keinen Sinn, zu Beginn zu sagen, was alles nicht geht“. Entscheidend sei, am Ende eine „gerechte und leistbare“ Lösung zu finden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Thorsten Frei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Thorsten Frei zeigt Offenheit für höhere Besteuerung sehr hoher Einkommen.
  • Kritik am aktuellen Spitzensteuersatz, der bereits ab rund 70.000 Euro greift.
  • Frei ist gegen Steuererhöhungen auf Arbeit.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: hohe Einkommensbezieher, insbesondere die obersten 10% der Verdiener
  • Region: Deutschland
  • Zahlen: Spitzensteuersatz ab 70.000 Euro, 10% Bestverdienende finanzieren über 50% des Steueraufkommens

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Öffnung für höhere Besteuerung sehr hoher Einkommen
  • Kritische Einschätzung des aktuellen Spitzensteuersatzes, der zu früh greift
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Offenheit für höhere Besteuerung sehr hoher Einkommen prüfen
  • Kritische Überprüfung des aktuellen Spitzensteuersatzes
  • Keine zusätzlichen Steuererhöhungen auf Arbeit anstreben
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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