Kirchliche Räume werden zu Begegnungsorten im Ländlichen Raum

6. Mai 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Innovative Nutzung kirchlicher Räume in Baden-Württemberg

() – Das baden-württembergische Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat die Abschlussdokumentation des Modellprojekts „Kirchliche Räume zu Dritten Orten weiten“ veröffentlicht. Das hat Minister Peter Hauk am Mittwoch mitgeteilt.

Fünf Gemeinden im Land haben demnach Konzepte entwickelt, um kirchliche Gebäude als öffentliche Treffpunkte zu öffnen.

Beteiligt waren die Gemeinden Aichstetten, Ehrenstetten, Völkersbach, Mägerkingen und Wertheim. In moderierten Beteiligungsprozessen entstanden unter anderem offene Treffpunkte mit Co-Working-Angeboten, seniorengerechte Appartements mit Gemeinschaftsraum sowie Nutzungskonzepte für sakrale Gebäude, die von Andachtsräumen über Mittagstische bis zu Vorträgen und Konzerten reichen.

Ziel war es, dem Verlust von Treffpunkten durch schwindende Infrastruktur entgegenzuwirken.

Das Projekt wurde vom Referat Kirche im Ländlichen Raum der Erzdiözese Freiburg geleitet und gemeinsam mit weiteren Diözesen und evangelischen Landeskirchen umgesetzt. Wissenschaftlich begleitet wurde es von der Evangelischen Hochschule Freiburg und der Intersectoral School of Governance .

Eine Handreichung und eine Online-Veranstaltungsreihe sollen weitere Gemeinden zur Nachahmung anregen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katholischer Pfarrer in einer Messe (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Fünf Gemeinden haben Konzepte entwickelt, um kirchliche Gebäude als öffentliche Treffpunkte zu öffnen.
  • Entstandene Angebote beinhalten Co-Working-Spaces, seniorengerechte Appartements und verschiedene Nutzungskonzepte für sakrale Gebäude.
  • Es gibt eine Handreichung und Online-Veranstaltungsreihe zur Anregung weiterer Gemeinden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Gemeinden: Aichstetten, Ehrenstetten, Völkersbach, Mägerkingen, Wertheim
  • Zielgruppe: Öffentliche Treffpunkte für verschiedene Altersgruppen, inklusive Senioren
  • Zeitraum: Abschlussdokumentation des Modellprojekts veröffentlicht, keine spezifischen Fristen angegeben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verlust von Treffpunkten durch schwindende Infrastruktur
  • Entwicklung von Konzepten zur Nutzung kirchlicher Gebäude als öffentliche Treffpunkte
  • Beteiligung verschiedener Gemeinden und Kirchen zur Förderung der Gemeinschaft

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Veröffentlichung der Abschlussdokumentation des Modellprojekts „Kirchliche Räume zu Dritten Orten weiten“
  • Unterstützung weiterer Gemeinden zur Nachahmung durch Handreichung und Online-Veranstaltungsreihe
  • Entwicklung von Nutzungskonzepten für kirchliche Gebäude als öffentliche Treffpunkte
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH