SPD wirft Landesregierung Belastungspaket für Kommunen vor
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Politik in Nordrhein-Westfalen: SPD-kritik am Entlastungspaket
Düsseldorf () – Die SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen hat das von der schwarz-grünen Landesregierung angekündigte dritte Entlastungspaket scharf kritisiert. Das Paket, das unter anderem Bürokratieabbau für Unternehmen und schnellere Kommunikation mit staatlichen Stellen vorsieht, sei in Wahrheit ein Belastungspaket für die Kommunen, teilte Fraktionschef Jochen Ott am Mittwoch in Düsseldorf mit.
Ott erklärte, die Landesregierung habe grundsätzlich die Unterstützung der SPD, wenn es um den Abbau von Bürokratie gehe.
Allerdings dürfe man nicht gleichzeitig neue bürokratische Hürden schaffen, was mit dem sogenannten NRW-Plan wiederholt geschehen sei. Die SPD schlage stattdessen vor, 80 Prozent der Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur pauschal an die Städte und Gemeinden weiterzuleiten.
Zudem müssten alle Programme auf den Prüfstand, um den kommunalen Anteil am Verbundsteuersatz von 23 auf 25 Prozent zu erhöhen.
Das dritte Entlastungspaket drohe selbst zum Belastungspaket zu werden, so Ott weiter. Statt Verantwortung zu übernehmen, verlagere die Landesregierung Entscheidungen auf Kommunen und nachgeordnete Behörden.
Dies führe zu einem Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen und untergrabe die Planungssicherheit für alle Beteiligten.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Kritik an drittem Entlastungspaket der schwarz-grünen Landesregierung
- Vorschlag der SPD, 80 Prozent der Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur an Städte und Gemeinden weiterzuleiten
- Forderung, kommunalen Anteil am Verbundsteuersatz von 23 auf 25 Prozent zu erhöhen
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen
- Kommunen und Städte betroffen, potenziell 80% der Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur
- Vorschlag zur Erhöhung des kommunalen Anteils am Verbundsteuersatz von 23 auf 25 Prozent
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Kritik an der schwarz-grünen Landesregierung für das dritte Entlastungspaket
- Befürchtung, dass neue bürokratische Hürden geschaffen werden
- Verlagerung von Verantwortung auf Kommunen und nachgeordnete Behörden, was zu Unsicherheiten führt
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Kritik am dritten Entlastungspaket der Landesregierung
- Vorschlag, 80 Prozent der Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur an Städte und Gemeinden weiterzuleiten
- Prüfung aller Programme zur Erhöhung des kommunalen Anteils am Verbundsteuersatz von 23 auf 25 Prozent
