Bauindustrie-Präsident Demuth kritisiert zu langsames Bauen
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Bauindustrie in Berlin: Herausforderungen und Kritik
Berlin () – Der designierte Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, Olaf Demuth, hat die Umsetzung politischer Bauvorhaben kritisiert. „Meine Appelle sind, dass wir den Koalitionsvertrag, der auf vielen, vielen Seiten dezidiert das Bauen beschreibt, umsetzen“, sagte er am Donnerstag den Sendern RTL und ntv.
Zur Bewertung des sogenannten Bauturbos erklärte Demuth, er komme an, man könne das Pflänzchen sehen, am Horizont sehe man, es gebe mehr Baugenehmigungen. Aber ein Bauvorhaben brauche mehrere Phasen: eine der Genehmigungen möglichst schnell und eine der Umsetzung. Und da hapere es.
Grundsätzlich sei die Entwicklung aus seiner Sicht zu langsam: „Wir sind viel zu langsam.“
Als Belastungen für Bauentscheidungen nannte Demuth zusätzlich äußere Faktoren. Man merke den Nahostkrieg, Inflation, Steigerung von Kosten, alles behindere am Ende dann doch die Bauentscheidung.
Beim heutigen Tag der Bauindustrie in Berlin wird Demuth zum Präsidenten des Bauverbands gewählt und tritt damit die Nachfolge von Peter Hübner an. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird im Gegensatz zum Vorjahr nicht vor Ort sein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Baukran auf einer Baustelle (Archiv) |
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