FC St. Pauli schließt ersten Tarifvertrag der Bundesliga-Geschichte ab
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Neuer Tarifvertrag in Hamburg
Hamburg () – Der FC St. Pauli hat als erster Club der deutschen Fußball-Bundesliga einen Haustarifvertrag abgeschlossen. Das teilte der Verein gemeinsam mit der Gewerkschaft Verdi am Donnerstag mit.
Der Vertrag gilt für Beschäftigte des Vereins sowie der verbundenen Gesellschaften in den Bereichen Vermarktung und Merchandising.
Ausgenommen sind leitende Angestellte sowie der sportliche Bereich des Profifußballs einschließlich des Nachwuchsleistungszentrums und eSports. Mit der Vereinbarung werden erstmals einheitliche Tarifstufen und Gehaltsbänder eingeführt.
Zudem regelt der Vertrag zentrale Fragen zu Arbeitsbedingungen und sozialen Leistungen. Die Laufzeit ist bis zum 30. Juni 2028 angelegt, die neuen Grundgehälter gelten rückwirkend ab dem 1. Juli 2025.
Ausgangspunkt für den Prozess war ein Mitgliedsantrag aus dem Jahr 2021.
In mehrjährigen Verhandlungsrunden haben Vertreter der Vereinsführung, der Personalabteilung sowie der aus Verdi-Mitgliedern zusammengesetzten Tarifkommission gemeinsam an der Ausgestaltung gearbeitet. Der Tarifvertrag wurde am 6. Mai 2026 unterzeichnet.
Für Mitarbeiter, die Mitglied von Verdi sind, gilt der Tarifvertrag automatisch, alle anderen Beschäftigten im Geltungsbereich können entscheiden, ob sie dem Vertrag beitreten wollen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fans des FC St. Pauli (Archiv) |
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