Herrmann fürchtet mögliche Anschläge durch iranischen Geheimdienst

8. Mai 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Sicherheitspolitik: Iranische Bedrohung in Bayern

() – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat vor möglichen Anschlägen durch regimetreue iranische Täter in gewarnt.

„Wir müssen davon ausgehen, dass zum Beispiel der iranische Geheimdienst – in welcher Form auch immer – eine ganze Reihe von Leuten beschäftigt, die in Deutschland aufhältig sind und die auch im Prinzip in der Lage sind, hier Straftaten zu begehen, schwere Straftaten zu begehen, möglicherweise Anschläge zu begehen“, sagte Herrmann dem TV-Sender „Welt“ am Freitag. Die könnten sich richten „nach Leuten iranischer Abstammung, die hier als Gegner des Teheraner Systems bekannt sind, die können sich aber auch gegen jüdische Einrichtungen beispielsweise richten“.

Er erinnerte an einen Anschlag auf das israelische Restaurant Eclipse in München im April.

Da gebe es den konkreten Verdacht auf „iranischstämmige Täter“, sagte der CSU-Politiker. „Und es sind auf jeden Fall noch weitere Risiken bekannt. Wir haben im Moment nach meiner Kenntnis keine konkreten Hinweise auf geplante Anschläge, aber das Risiko ist auf jeden Fall da.“

Herrmann äußerte sich vor dem Hintergrund eines Berichts der New York Times, wonach es Streit zwischen deutschen Geheimdiensten und der Bundesregierung über die Einschätzung der Gefährdungslage gibt.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hätten Bedrohungen zwar öffentlich angesprochen, deren Schwere aber eher als hypothetisch dargestellt, heißt es in diesem Bericht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Joachim Herrmann (Archiv)

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  • Warnung vor möglichen Anschlägen durch iranische Täter in Deutschland
  • Verdacht auf iranischstämmige Täter beim Anschlag auf israelisches Restaurant in München
  • Kein konkreter Hinweis auf geplante Anschläge, aber Risiko bleibt bestehen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Personen iranischer Abstammung in Deutschland und jüdische Einrichtungen
  • Risiko besteht aktuell, keine konkreten Hinweise auf geplante Anschläge bekannt
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  • Überprüfung der Aktivitäten und Gefährdungslage durch deutsche Geheimdienste
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