Schulze fordert mehr Druck auf Bürgergeldempfänger

11. Mai 2026

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Debatte über Bürgergeld in Sachsen-Anhalt

() – -Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) fordert mehr Druck auf Bürgergeldempfänger. Es gebe zu viele Fälle, in denen Leistungen bezogen würden, ohne dass eine Gegenleistung eingefordert werde, sagte Schulze der „Rheinischen Post“ (Montag).

Das sei unfair gegenüber denen, die es finanzieren – Arbeitnehmern und Unternehmern – und auch gegenüber denjenigen, die trotz schwieriger Lage etwas beitrügen: Alleinerziehende, Aufstocker, Menschen in Umschulung oder Sprachkursen, so der CDU-Politiker.

Der Ministerpräsident weiter: Wer voll erwerbsfähig sei, Montag bis Freitag zu Hause sitze und gar nichts mache, dürfe künftig nicht einfach so weitermachen.

Allein in gebe es Tausende offene Stellen und gleichzeitig aber auch viele, die arbeiten könnten und es nicht täten. Als Beispiel nannte er die Erntezeit: „Äpfel werden geerntet, aber die Helfer kommen meist aus Osteuropa.“

Er frage sich: „Warum nutzen wir dieses Potenzial nicht auch bei denen, die derzeit Leistungen beziehen?“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sven Schulze am 08.05.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Mehr Druck auf Bürgergeldempfänger gefordert
  • Zu viele Fälle, in denen keine Gegenleistungen eingefordert werden
  • Tausende offene Stellen in Sachsen-Anhalt, viele Arbeitsfähige, die nicht arbeiten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Bürgergeldempfänger in Sachsen-Anhalt
  • Zielgruppe: Arbeitnehmer und Unternehmer, die die Leistungen finanzieren
  • Zeitrahmen: Keine konkreten Zahlen oder Fristen angegeben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zu viele Bürgergeldempfänger ohne Gegenleistung
  • Ungerechtigkeit gegenüber Beitragszahlern und engagierten Personen
  • Hohe Zahl offener Stellen trotz verfügbarer Arbeitskraft

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Mehr Druck auf Bürgergeldempfänger ausüben
  • Gegenleistungen für staatliche Leistungen einfordern
  • Offene Stellen mit verfügbaren Arbeitskräften aus der Sozialhilfe besetzen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH