Dax startet leicht im Minus – Risikoaversion nimmt wieder zu

11. Mai 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Dax startet mit Verlusten in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Montag mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.310 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Infineon und die Commerzbank, am Ende Gea, die Rück und MTU.

„Der hat auf den jüngsten Friedens-Vorschlag der USA reagiert. Und die Differenzen zwischen den beiden Staaten bleiben hoch. Ein dauerhafter Friede ist noch immer weit entfernt“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Die Börsen hatten einen schnellen Frieden schon eingepreist.“ Jetzt werde der schnelle Friede wieder ausgepreist. Der Ölpreis ziehe wieder an, gleichzeitig stiegen die Zinsen wieder. „Die Euphorie schwindet. Die Risikoaversion nimmt wieder zu.“ Je länger diese Hängepartie zwischen den Konfliktstaaten dauere, desto größer werde die Auswirkung auf die Weltwirtschaft.

Der Dax hatte an den letzten beiden Handelstagen jeweils mehr als ein Prozent verloren. Damit hat er sich der kritischen 200-Tage-Linie wieder angenähert. „Ein erneutes Unterschreiten dieser wichtigen Trendlinie würden am Markt wohl viele Anleger und auch viele technisch orientierte Modelle als negatives Signal interpretieren“, so Altmann.

Siehe auch:  Deutsche Exporte in die USA brechen ein
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dax startet mit leichten Verlusten, bei rund 24.310 Punkten.
  • Iran reagiert auf Friedens-Vorschlag der USA, Differenzen bleiben hoch.
  • Ölpreis zieht an, Zinsen steigen wieder, Risikoaversion nimmt zu.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Dax: ca. 24.310 Punkte, -0,1% zum Freitag, Risikoaversion steigt
  • Iran-USA-Konflikt betrifft Weltwirtschaft, langsame Friedensverhandlungen
  • Mögliche negative Signale bei Unterschreitung der 200-Tage-Linie

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Iran reagiert negativ auf US-Friedens-Vorschlag
  • Markt hatte schnellen Frieden bereits eingepreist
  • Steigende Ölpreise und Zinsen erhöhen Risikoaversion

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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