Linke in MV fordert höhere Erbschaftsteuer für Superreiche nach Schweizer Volksabstimmung

1. Dezember 2025

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Steuerpolitik und Vermögensverteilung in Deutschland

() – Die Linksfraktion im Schweriner Landtag hat die Ablehnung einer Erbschaftsteuer für Superreiche in der als Warnsignal für gewertet. Der finanzpolitische Sprecher der Fraktion, Torsten Koplin, teilte mit, eine demokratische Gesellschaft dürfe ihre Steuerpolitik nicht von einer marginalen Finanzelite diktieren lassen.

Das Schweizer Nein sei kein Ausdruck wirtschaftlicher Vernunft, sondern politischer Erpressbarkeit.

Koplin kritisierte die Erzählung vom ‚Kapital ohne Heimat‘. Wer in Deutschland von Infrastruktur, Fachkräften und Rechtsstaatlichkeit profitiere, müsse auch einen fairen Beitrag leisten.

Es sei nicht hinnehmbar, dass etwa eine Erzieherin über die Mehrwertsteuer belastet werde, während dreistellige Millionenerbschaften durch Steuerschlupflöcher kaum besteuert würden.

Die Fraktion fordert den Bundesrat auf, eine Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer anzustoßen. Diese solle durch den Abbau von Begünstigungen für Betriebsvermögen und große Immobilienportfolios das Aufkommen um einen einstelligen Milliardenbetrag steigern.

Gleichzeitig müssten normale Erben durch Freibeträge geschützt und Unternehmen durch Stundungsregeln abgesichert werden. Ziel seien die obersten 0,1 bis 1 Prozent der Vermögen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: First-Class-Kabine Airbus A380-800 (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Ablehnung einer Erbschaftsteuer für Superreiche in der Schweiz als Warnsignal für Deutschland gewertet
  • Forderung nach Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer durch den Bundesrat
  • Ziel: Steigerung des Aufkommens um einen einstelligen Milliardenbetrag durch Abbau von Begünstigungen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: obere 0,1 bis 1 Prozent der Vermögen, normale Erben
  • Regionen: Deutschland, Einfluss der Schweiz
  • Zahlen/Fristen/Zeiträume: einstelliger Milliardenbetrag durch Reform, Ablehnung in der Schweiz als Warnsignal

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung einer Erbschaftsteuer für Superreiche in der Schweiz als Warnsignal für Deutschland
  • Politische Erpressbarkeit statt wirtschaftlicher Vernunft
  • Ungerechtigkeit bei der Besteuerung von normalen Bürgern im Vergleich zu Millionenerbschaften

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer
  • Abbau von Begünstigungen für Betriebsvermögen und große Immobilienportfolios
  • Schutz normaler Erben durch Freibeträge und Stundungsregeln für Unternehmen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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