Potsdamer Bevölkerung wächst nur noch minimal

11. Mai 2026

Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Entwicklungen in Potsdam 2024

() – Die Landeshauptstadt Potsdam hat ihren 33. Statistischen Jahresbericht für das Jahr 2024 vorgelegt. Das 280 Seiten starke Werk gibt einen detaillierten Überblick über die demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse der Stadt.

Vorgestellt wurde der Bericht von Dezernent Dieter Jetschmanegg, dem Projektverantwortlichen Stefan Tolksdorf und Bereichsleiterin Heike Gumz.

Die Einwohnerzahl stieg demnach nur noch um 510 Personen auf 187.820, das geringste Plus seit dem Jahr 2000. Grund dafür ist ein anhaltender Sterbeüberschuss: 2024 standen 1.428 Lebendgeborenen 1.964 Gestorbene gegenüber.

Die Zuzüge aus dem In- und Ausland können diesen Verlust kaum noch ausgleichen. Die Zahl der Zugezogenen sank auf 9.500, während die Wegzüge mit 8.617 nahezu konstant blieben.

Ohne die krisenbedingten Zuzüge hätte Potsdam einen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.

Erstmals lebten über 105.000 Haushalte in der Stadt, mehr als die Hälfte davon sind Singlehaushalte. Der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund stieg auf 19,9 Prozent.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich leicht auf 5,8 Prozent. Positiv entwickelte sich der Wohnungsbestand, der auf 98.126 Einheiten anwuchs.

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Die Kriminalitätsdichte sank auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Einwohnerzahl stieg um 510 Personen auf 187.820, geringstes Plus seit 2000
  • Zuzüge aus In- und Ausland sanken auf 9.500, Wegzüge blieben mit 8.617 konstant
  • Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund stieg auf 19,9 Prozent

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Einwohnerzahl: 187.820, Anstieg um 510 Personen, geringstes Plus seit 2000
  • Geburten: 1.428 Lebendgeborene, 1.964 Gestorbene (Sterbeüberschuss)
  • Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund: 19,9 Prozent

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anhaltender Sterbeüberschuss von 536 Personen
  • Rückgang der Zuzüge aus dem In- und Ausland
  • Hoher Anteil an Singlehaushalten und gestiegener Anteil von Einwohnern mit Migrationshintergrund

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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