SPD wirft Fluchtministerin Paul falsche Angaben nach Terroranschlag vor

1. Dezember 2025

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Nordrhein-Westfalen: Vorwürfe gegen Ministerin Paul

() – Die SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag hat Fluchtministerin Josefine Paul vorgeworfen, das Parlament über die Vorgänge nach dem Terroranschlag vom 23. August 2024 unzutreffend informiert zu haben. Das teilte die oppositionelle Fraktion nach einer Sitzung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses mit.

Demnach wurde ein Referatsleiter aus Pauls Ministerium bereits am Samstag nach der Tat vom Landeskriminalamt kontaktiert, während die Ministerin bisher von einem Beginn der Aufklärung am Sonntag sprach.

In der heutigen Ausschusssitzung habe der Zeuge angegeben, er habe nach der Kontaktaufnahme durch das LKA sofort seinen Vorgesetzten im Ministerium alarmiert und es habe mehrfache Telefonate gegeben. Allerdings konnte sich der Mitarbeiter nicht an den Inhalt eines fast 20-minütigen Gesprächs erinnern und wusste nicht, ob Chatverläufe noch existieren.

Zudem existiere ein bislang nicht vorgelegter Vermerk des Zeugen. Die SPD-Obfrau im Ausschuss, Lisa Kapteinat, kritisierte, jede weitere Verzögerung bei Zeugenvernehmungen gefährde die Aufklärung.

Kapteinat warf Ministerpräsident Hendrik Wüst vor, bei den Vorwürfen gegen seine Ministerin nur zuzusehen und Fragen zu einem möglichen Rücktritt auszuweichen.

Zugleich verwies sie auf einen Medienbericht, wonach ein zentraler Erlass von Ministerin Paul aus dem sogenannten Sicherheitspaket in einer eigenen Abteilung ihres Hauses nicht bekannt gewesen sein soll.

Siehe auch:  Wetterbericht für Thüringen (13.11.2025)
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Josefine Paul (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD-Fraktion wirft Fluchtministerin Josefine Paul unzutreffende Informationen nach dem Terroranschlag vor
  • Referatsleiter wurde bereits am Samstag nach dem Anschlag vom LKA kontaktiert
  • Unklarheit über existierende Chatverläufe und Inhalt eines wichtigen Gesprächs bei zeugenvernehmung

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Fluchtministerin Josefine Paul, SPD-Fraktion, Ministerpräsident Hendrik Wüst
  • Regionen: Nordrhein-Westfalen
  • Zeitrahmen: Vorwürfe nach Terroranschlag am 23. August 2024, sofortige Kontaktaufnahme am Samstag

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Vorwurf an Josefine Paul, Parlament unzutreffend über Terroranschlag informiert zu haben
  • Widerspruch bezüglich der zeitlichen Abfolge der Aufklärung nach dem Anschlag
  • Verzögerungen bei Zeugenvernehmungen gefährden die Aufklärung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Untersuchung der Vorgänge nach dem Terroranschlag durch den parlamentarischen Ausschuss
  • Aufforderung zur Klärung der Kontaktaufnahme zwischen dem Ministerium und dem Landeskriminalamt
  • Kritik an der Informationspolitik von Fluchtministerin Josefine Paul und Ministerpräsident Hendrik Wüst

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