Thüringen verzeichnet höchsten Bevölkerungsrückgang seit 17 Jahren
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Gesellschaftliche Veränderungen in Thüringen 2023
Erfurt () – Am 31. Dezember lebten 2.078.946 Personen in Thüringen. Davon waren 49,4 Prozent männlich und 50,6 Prozent weiblich.
Das Thüringer Landesamt für Statistik hat am Dienstag mitgeteilt, dass der Bevölkerungsrückgang im Vergleich zum Vorjahr bei 1,0 Prozent liegt, was einem Verlust von 21.331 Personen entspricht. Dies ist der höchste Rückgang seit 17 Jahren.
Im Jahr 2008 wurde ein ähnlicher Rückgang von 21.456 Personen verzeichnet.
Der Rückgang der Bevölkerung ist auf einen Sterbefallüberschuss zurückzuführen, bei dem mehr Sterbefälle als Geburten verzeichnet wurden. Dieser betrug 20.125 Personen.
Zudem gab es einen leichten Wanderungsverlust von 690 Personen, was bedeutet, dass mehr Menschen Thüringen verlassen haben als zugezogen sind. Korrekturfälle von Standes- und Meldeämtern führten zusätzlich zu einem minimalen Rückgang um 516 Personen.
Die Ausländerquote in Thüringen betrug am Jahresende 8,4 Prozent.
Der Anstieg ist auf den Rückgang der deutschen Bevölkerung zurückzuführen, während die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen nahezu konstant blieb. Alle Kreise in Thüringen verzeichneten einen Bevölkerungsrückgang, wobei die kreisfreie Stadt Suhl den höchsten Verlust mit 2,0 Prozent aufwies.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dächer (Archiv) |
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