Antisemitismusbeauftragter kritisiert ESC-Zwischenrufe

13. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Kontroversen beim Eurovision Song Contest

() – Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, kritisiert die Zwischenrufe beim Auftritt des israelischen Sängers Noam Bettan beim Eurovision Song Contest (ESC) scharf.

„Ich bedaure sehr, dass der Auftritt des israelischen Künstlers beim ESC-Halbfinale durch Pfiffe, Zwischenrufe und Sprechchöre mit unter anderem pro-palästinensischen Parolen gestört wurde“, sagte er der „Rheinischen Post“. Er wünsche den Mitwirkenden des ESC ebenso wie dem Publikum, dass die Musik, die Show und die Unterhaltung im Vordergrund stehen und damit eben das, was den ESC auch seit jeher ausmache.

„Ich wünsche mir breiten Widerspruch gegen eine ungerechte Vereinnahmung dieses fröhlichen Festivals durch einzelne Politaktivisten und gegen eine unzulässige Haftbarmachung des israelischen Teilnehmers für das staatliche Handeln Israels.“

Beim Auftritt von Bettan am Dienstagabend im ersten Halbfinale des ESC waren in der Wiener Stadthalle Buhrufe und Pfiffe zu hören.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Felix Klein (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Felix Klein kritisiert Zwischenrufe beim ESC-Auftritt des israelischen Sängers Noam Bettan.
  • Er bedauert die Störung durch Pfiffe und pro-palästinensische Parolen.
  • Klein fordert breiten Widerspruch gegen die politische Vereinnahmung des Festivals.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Antisemitismusbeauftragter Felix Klein
  • Betroffen ist das Publikum und die Teilnehmer des ESC
  • Region: Wien, Veranstaltung beim Eurovision Song Contest (ESC) am Dienstagabend

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an den Zwischenrufen und Störungen während des Auftritts des israelischen Sängers Noam Bettan
  • Störung des ESC durch pro-palästinensische Parolen und damit verbundene Politaktivitäten
  • Wunsch nach Fokussierung auf Musik und Unterhaltung statt politischer Auseinandersetzungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Felix Klein kritisiert die Störungen während des Auftritts des israelischen Sängers.
  • Er fordert breiten Widerspruch gegen die politische Vereinnahmung des ESC.
  • Klein wünscht sich, dass Musik und Unterhaltung im Vordergrund stehen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH