Bundesregierung will Austausch mit Verteidigungsindustrie ausbauen

2. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Zusammenarbeit in Berlin stärken

Berlin () – Die Bundesregierung will den Austausch mit der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ausbauen. Bei der Auftaktveranstaltung „Industrie im Dialog für Sicherheit“ im Bundesverteidigungsministerium nahmen am Dienstag erstmals auch Vertreter weiterer Industriezweige und Verbände teil. Mit dem erweiterten Industriedialog wolle man eine Zusammenarbeit der verschiedenen Industriezweige gezielt ermöglichen und dafür sorgen, dass mehr Synergieeffekte genutzt werden, hieß es.

„Sicherheitspolitik ist immer auch Wirtschaftspolitik“, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). „Die aktuelle sicherheitspolitische Lage erfordert, dass wir stärker zusammenarbeiten – ressortübergreifend, branchenübergreifend, mit klarer Priorität auf Handlungsfähigkeit und gesamtstaatlicher Resilienz.“ Man müsse Synergien zwischen ziviler und sicherheitsrelevanter Produktion schaffen. Dann entstünden „skalierbare Fähigkeiten, neue Arbeitsplätze und wir machen Lieferketten robuster“.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ergänzte, dass sich die Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Zulieferer und die Unternehmen anderer Branchen noch besser vernetzen und Synergieeffekte nutzen sollten. „Damit sichern wir die Wertschöpfungsketten – von der Beschaffung des Rohstoffs über den Transport bis hin zur Weiterverarbeitung und Produktion von Systemen.“ Und man erreichen sogenannte „Dual-Use Effekte“, bei denen die eine Branche von der Entwicklung der anderen profitiere.

Die Teilnehmer sprachen bei der Auftaktveranstaltung darüber, wie sie sich künftig besser vernetzen können, um Produktionskapazitäten zu erhöhen. Neue Zulieferer sollen in die Wertschöpfungsketten integriert werden, um die Resilienz zu erhöhen. Zudem wurden Wege für den Kapazitätsaufbau und die Nutzung von Innovationen besprochen. Das neue Innovationszentrum der Bundeswehr in Erding soll eine zentrale Rolle spielen und die Zusammenarbeit zwischen militärischer Forschung und zivilem Innovationsökosystem fördern.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verteidigungsministerium (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Austausch mit Sicherheits- und Verteidigungsindustrie wird ausgebaut.
  • Vertreter anderer Industriezweige und Verbände nehmen am Industriedialog teil.
  • Innovationszentrum der Bundeswehr in Erding soll militärische und zivile Forschungszusammenarbeit fördern.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Zulieferer, andere Industriezweige
  • Regionen: Deutschland, insbesondere Berlin
  • Zeiträume: kein konkreter Zeitraum angegeben, kurzfristiger Fokus auf Synergieeffekte und Wertschöpfungsketten

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ausbau des Austauschs zwischen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und anderen Industriezweigen
  • Notwendigkeit einer ressortübergreifenden, branchenübergreifenden Zusammenarbeit aufgrund der sicherheitspolitischen Lage
  • Ziel der Schaffung von Synergien und resiliente Lieferketten durch bessere Vernetzung und Integration neuer Zulieferer

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