62-Jähriger nach Abschiebung von den Philippinen wegen 140 Fakeshops festgenommen

18. Mai 2026
62-Jähriger nach Abschiebung von den Philippinen wegen 140 Fakeshops festgenommen

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Cybercrime in Deutschland: Betrüger festgenommen

Bamberg () – Die Zentralstelle Cybercrime und das Polizeipräsidium Schwaben-Nord haben einen 62-jährigen Deutschen festgenommen, der für den Betrieb von mehr als 140 betrügerischen Online-Shops verantwortlich sein soll. Wie die Behörden am Montag mitteilten, wurde der Mann nach seiner Abschiebung von den aufgrund eines bestehenden Haftbefehls in Gewahrsam genommen.

Der Gesamtschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt.

Der Beschuldigte lebte seit mehreren Jahren auf den Philippinen und soll seit 2023 die Fakeshops betrieben haben. Über diese Shops wurden mindestens 8.000 Bestellungen getätigt, bei denen Kunden Waren bezahlten, aber nie erhielten. Die Ermittler werfen dem Mann gewerbsmäßigen Betrug vor.

Er soll verschiedene Methoden zur Verschleierung seiner digitalen Spuren genutzt und Daten anderer Personen für die Eröffnung von Bankkonten und E-Mail-Adressen missbraucht haben.

Die Festnahme auf den Philippinen erfolgte bereits im März 2025 wegen eines Verstoßes gegen das dortige Aufenthaltsrecht. Nach Abschluss eines Asylverfahrens wurde der Mann Ende April 2026 nach abgeschoben.

Das Amtsgericht Bamberg hatte im Dezember 2024 auf Antrag der Zentralstelle Cybercrime Bayern Haftbefehl erlassen. Die mitgeführten IT-Geräte des Tatverdächtigen wurden sichergestellt, die Auswertung dauert an.

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Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Tatbeteiligten laufen ebenfalls noch.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 62-jähriger Deutscher festgenommen, verantwortlich für über 140 betrügerische Online-Shops
  • Gesamtschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt
  • Mindestens 8.000 Bestellungen getätigt, bei denen Kunden Waren bezahlten, aber nicht erhielten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Kunden von mehr als 140 betrügerischen Online-Shops
  • Gesamtschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt
  • Seit 2023 wurden mindestens 8.000 Bestellungen getätigt; Festnahme im März 2025, Abschiebung Ende April 2026

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Festnahme eines 62-jährigen Deutschen für den Betrieb von über 140 betrügerischen Online-Shops
  • Geschätzter Gesamtschaden im mittleren sechsstelligen Betrag
  • Nutzung von Methoden zur Verschleierung digitaler Spuren und Datenmissbrauch für Konteneröffnungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Festnahme des 62-jährigen Deutschen durch die Zentralstelle Cybercrime Bayern und Polizeipräsidium Schwaben-Nord
  • Sicherstellung der IT-Geräte des Tatverdächtigen; Auswertung läuft
  • Ermittlungen zu weiteren Tatbeteiligten laufen weiterhin
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH