Schulze warnt vor AfD-Personalplänen für Sachsen-Anhalt
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politische Kontroversen in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat scharfe Kritik an möglichen Personalplänen der AfD geäußert.
„Ich bin ziemlich sicher, dass diese Menschen dann nicht aus Sachsen-Anhalt kämen, sondern dass Frau Weidel aus der Schweiz heraus abordnen würde und sagen würde, wer in Sachsen-Anhalt Führungskräfte sein sollen“, sagte Schulze am Montag in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“. „Ich habe da überhaupt keine Lust drauf.“
Schulze warnte davor, dass im Falle einer AfD-Regierung zentrale Posten mit Politikern von außerhalb besetzt werden könnten. „Die Menschen sollten das schon wissen in Sachsen-Anhalt, was dann auf sie zukäme“, so der CDU-Politiker. Mit Blick auf mögliche Namen wie den früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen erklärte Schulze: „Maaßen wäre genauso wie viele andere dann von Weidel hierhergeschickt.“ Es sei „bedauerlich für Sachsen-Anhalt, wenn hier Menschen außerhalb des Landes benötigt werden, um dieses Land zu regieren“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ulrich Siegmund (Archiv) |
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