Hamburger Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit und Extremismus in Hamburg
Hamburg () – Innensenator Andy Grote und der Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Torsten Voß, haben heute den Hamburger Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 vorgestellt. Der Bericht dokumentiert eine Zunahme von Bedrohungen für die freiheitlich demokratische Grundordnung, insbesondere durch Rechtsextremismus, Islamismus und hybride Angriffe.
Ein bedeutender Erfolg im Kampf gegen den Islamismus war das Verbot der Gruppierung „Muslim Interaktiv“ durch das Bundesinnenministerium im Oktober 2025, das maßgeblich auf Erkenntnissen des Hamburger Verfassungsschutzes beruhte.
Besonders besorgniserregend ist das Wachsen einer sogenannten Querfront, in der Linksextremisten, Akteure des verschwörungsideologischen Extremismus und Extremisten mit Auslandsbezug gemeinsam gegen den Staat Israel agieren. Im Bereich Rechtsextremismus stieg das Personenpotenzial auf 450 Personen, von denen 250 als gewaltorientiert gelten.
Die Spionageaktivitäten fremder Nachrichtendienste nahmen ebenfalls zu, wobei Russland, der Iran und China als Hauptakteure genannt werden.
Das Personenpotenzial im Islamismus stieg auf 1.925 Personen, während es im Linksextremismus leicht auf 1.000 Personen sank.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Verbot der Gruppierung „Muslim Interaktiv“ im Oktober 2025.
- Zunahme des Personenpotenzials im Rechtsextremismus auf 450 Personen, davon 250 gewaltorientiert.
- Anstieg der Spionageaktivitäten durch Russland, Iran und China.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft: Rechtsextremisten, Islamisten, linksextremistische Gruppen, sowie Akteure des verschwörungsideologischen Extremismus
- Zielgruppen: 450 gewaltorientierte Rechtsextremisten, 1.925 Islamisten, 1.000 Linksextremisten
- Zeitraum: Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025, Verbot von „Muslim Interaktiv“ im Oktober 2025
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Zunahme von Bedrohungen der freiheitlich demokratischen Grundordnung durch Rechtsextremismus und Islamismus
- Verbot der Gruppierung „Muslim Interaktiv“ basierend auf Verfassungsschutz-Erkenntnissen
- Wachstum einer Querfront, die linksextremistische und verschwörungsideologische Akteure umfasst
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Vorstellung des Hamburger Verfassungsschutzberichts 2025 durch Innensenator und Verfassungsschutzleiter
- Verbot der Gruppierung „Muslim Interaktiv“ durch das Bundesinnenministerium
- Beobachtung der Zunahme von Bedrohungen durch Rechtsextremismus, Islamismus und hybride Angriffe
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