Beratungsstelle Barrierefreiheit wird zur Landesfachstelle ernannt

19. Mai 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Barrierefreiheit in Bayern: Sozialpolitik im Fokus

() – Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat die Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer zur Landesfachstelle ernannt. Das hat das Ministerium am Dienstag mitgeteilt.

Die Auszeichnung war Ende April vom Kabinett im Ministerrat beschlossen worden. Die Beratungsstelle blickt auf mehr als 40 Jahre Expertise, rund 100.000 Erstberatungen und 18 Standorte in zurück.

Scharf betonte bei der Übergabe des Prädikats: „Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht.“ Das Beratungsangebot sei kostenlos und richte sich an alle, die sich informieren wollten.

Für Menschen mit Behinderung sei es elementar, barrierefrei wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen zu können. Die Anlaufstelle werde seit mehr als 40 Jahren gefördert und trage wesentlich zur Umsetzung von Barrierefreiheit bei.

Lydia Haack, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer, erklärte, die Verleihung sei Anerkennung und Auftrag zugleich. Man wolle Barrierefreiheit noch stärker in Planung, Politik und Gesellschaft verankern.

Die Beratung richtet sich an Bürger, Unternehmen, Verbände und Kommunen.

Die Themen reichen von Bauen und Wohnen über Barrierefreiheit am Arbeitsplatz bis hin zum öffentlichen Nahverkehr. Kooperationspartner sind die Stiftung Pfennigparade und die Caritas Betriebsträger gGmbH, die die Beratung um digitale Barrierefreiheit und barrierefreie Kommunikation erweitern.

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Die Landesfachstelle ist Teil des Programms „Bayern barrierefrei“, für das die Staatsregierung seit 2015 mehr als 1,6 Milliarden Euro bereitgestellt hat.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf bei der Übergabe des Prädikates „Landesfachstelle Barrierefreiheit“ an Prof. Lydia Haack, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer und Thomas Lenzen von der Bayerischen Architektenkammer. (Archiv), StMAS/Nötel via

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer wurde zur Landesfachstelle ernannt.
  • Über 40 Jahre Erfahrung, 100.000 Erstberatungen und 18 Standorte in Bayern.
  • Teil des Programms „Bayern barrierefrei“, seit 2015 über 1,6 Milliarden Euro bereitgestellt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Menschen mit Behinderung, Bürger, Unternehmen, Verbände, Kommunen
  • Regionen: Bayern
  • Zahlen/Fristen/Zeiträume: 40 Jahre Expertise, 100.000 Erstberatungen, 18 Standorte, seit 2015 über 1,6 Milliarden Euro für „Bayern barrierefrei“

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ernennung der Beratungsstelle Barrierefreiheit zur Landesfachstelle
  • Langfristige Förderung und Expertise der Beratungsstelle über 40 Jahre
  • Ziel der Barrierefreiheit ist es, Menschen mit Behinderung eine uneingeschränkte Teilhabe am Leben zu ermöglichen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ernennung der Beratungsstelle Barrierefreiheit zur Landesfachstelle
  • Kostenloses Beratungsangebot für Bürger, Unternehmen, Verbände und Kommunen
  • Fokus auf die Umsetzung von Barrierefreiheit in Planung, Politik und Gesellschaft
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