Politikberater sieht neue AfD-Strategie bei Ost-Wahlen

20. Mai 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Strategien der AfD in Ostdeutschland

() – Der Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje beobachtet eine neue Strategie der AfD für die kommenden Landtagswahlen in Ostdeutschland.

„Folgende Formel trifft auf die Wahlkämpfe in und zu: Es gibt ein radikales Programm und geschmeidige Kandidaten“, sagte er der „Rheinischen Post“. Das sei gerade für die Ostverbände der AfD eine neue Konstellation.

Zum Vergleich: Björn Höcke aus Thüringen sei ein „Scharfmacher“. Siegmund und Holm seien „Wohlfühl-Kandidaten“, so Hillje mit Blick auf die Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund (-Anhalt) und Leif-Erik Holm (Mecklenburg-Vorpommern).

„Die hüllen ihre radikale Politik in ein freundliches Lächeln. Vor allem Ulrich Siegmund inszeniert sich mit demonstrativ guter Laune, Enthusiasmus und Nahbarkeit. Er ist außerdem ein Medienprofi, der auf Social-Media-Kanälen negative Presseberichterstattung als Fake-News-Kampagne brandmarkt. Das wirkt.“

Mit Blick auf die AfD-Bundesvorsitzenden fügte er hinzu: Die AfD-Spitze – insbesondere Alice Weidel – setze immer stärker auf „Selbstverharmlosung im Ton“.

Wenn die AfD über die 40-Prozent-Marke kommen wolle, gelinge ihr das nicht mit „offen radikalen Kandidaten“.

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Das schaffe sie nur mit Kandidaten, die „anschlussfähig“ seien bis „tief in die bürgerliche Mitte“ hinein. „Holm und Siegmund sollen also die emotionale Barriere der bürgerlichen Mitte zur AfD durchschlagen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Logo auf AfD-Parteitag (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • AfD verfolgt neue Wahlkampfstrategie in Ostdeutschland mit radikalem Programm und geschmeidigen Kandidaten.
  • Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund (Sachsen-Anhalt) und Leif-Erik Holm (Mecklenburg-Vorpommern) gelten als "Wohlfühl-Kandidaten".
  • AfD-Spitze, insbesondere Alice Weidel, setzt auf Selbstverharmlosung im Ton, um die 40-Prozent-Marke zu erreichen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Wähler in Ostdeutschland, insbesondere bürgerliche Mitte
  • Regionen: Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern
  • Ziel: Über 40 Prozent bei anstehenden Landtagswahlen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • neue Strategie der AfD für Landtagswahlen in Ostdeutschland
  • Kombination aus radikalem Programm und "geschmeidigen" Kandidaten
  • Zielgruppenansprache bis in die bürgerliche Mitte hinein

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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