Razzia gegen organisierte Schwarzarbeit im E-Commerce im Rhein-Main-Gebiet

21. Mai 2026

Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Razzia im E-Commerce-Bereich Frankfurt

() – Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hauptzollamt Frankfurt am Main haben am Donnerstag mit rund 300 Einsatzkräften 11 Wohn- und Geschäftsräume sowie Lagerhallen im Rhein-Main-Gebiet durchsucht. Das teilten die Behörden mit.

Die Durchsuchungen richteten sich gegen drei Verantwortliche zweier Firmen im Bereich E-Commerce von Elektronikprodukten und Zubehör.

Den Angaben zufolge besteht der Verdacht des Einschleusens von Ausländern, der Arbeitsausbeutung, des Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen und der Steuerhinterziehung. Die Beschuldigten im Alter von 34 bis 45 Jahren sollen seit November 2025 eine Vielzahl von Arbeitnehmern aus eingesetzt haben, die nicht oder nicht richtig zur Sozialversicherung gemeldet waren und teilweise keinen erforderlichen Aufenthaltstitel besaßen.

Bei vorangegangenen Prüfungen waren in den Lagerhallen 63 Arbeitnehmer angetroffen worden, von denen 29 keinen gültigen Aufenthaltstitel hatten.

Bei den heutigen Maßnahmen wurde ein Vermögensarrest in Höhe von rund 43.000 Euro vollstreckt. Die Beamten stellten Bargeld sicher und pfändeten Konten.

Zudem wurden mehr als 25 Handys sowie zahlreiche weitere Beweismittel beschlagnahmt. An zwei Arbeitsstätten wurden Arbeitnehmer mit unerlaubtem Aufenthalt festgestellt.

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Die Durchsuchungen fanden in Frankfurt am Main, , Wiesbaden, Kelsterbach, Hochheim am Main, und Großostheim statt. Neben dem Hauptzollamt Frankfurt waren Einsatzkräfte von acht weiteren Hauptzollämtern, Staatsanwälte, die Landespolizei aus und Bayern sowie das THW beteiligt.

Die Ermittlungen dauern an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zoll (Archiv)

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  • Durchsuchungen in 11 Wohn- und Geschäftsräumen sowie Lagerhallen im Rhein-Main-Gebiet durchgeführt
  • Verdacht auf Einschleusen von Ausländern, Arbeitsausbeutung, Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuerhinterziehung
  • Vermögensarrest in Höhe von 43.000 Euro vollstreckt, Bargeld und Konten pfändet, mehr als 25 Handys sowie weitere Beweismittel sichergestellt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • E-Commerce-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet betroffen
  • Verdacht auf Einschleusen von Ausländern und Steuerhinterziehung
  • Ermittlungen seit November 2025; Durchsuchungen in Frankfurt, Mainz, Wiesbaden u.a.

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verdacht des Einschleusens von Ausländern
  • Arbeitsausbeutung und Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen
  • Steuerhinterziehung durch E-Commerce-Unternehmen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Durchsuchungen von 11 Wohn- und Geschäftsräumen sowie Lagerhallen im Rhein-Main-Gebiet
  • Verdacht auf Einschleusen von Ausländern, Arbeitsausbeutung und Steuerhinterziehung
  • Vermögensarrest in Höhe von rund 43.000 Euro vollstreckt und Beweismittel sichergestellt
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