Schwurgericht verhandelt Fall von versuchtem Totschlag in Dessau-Roßlau

3. Dezember 2025

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Gewaltfall vor dem Gericht in Dessau-Roßlau

() – Das Landgericht Dessau-Roßlau hat den Beginn einer Hauptverhandlung in einem schweren Gewaltfall angekündigt. Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, muss sich ab dem 12. Dezember ein 50-jähriger Mann aus Osternienburger Land vor dem Schwurgericht verantworten.

Ihm wird versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen.

Der Angeklagte soll am Abend des 20. Mai in der Wohnung eines Bekannten mit dem späteren Geschädigten in Streit geraten sein. Laut Anklage versetzte er dem Mann zunächst einen Faustschlag in den Magen und trat dem am Boden liegenden Opfer dann mehrfach mit Stahlkappenschuhen gegen Kopf und Oberkörper.

Das Opfer erlitt dabei schwere Verletzungen wie eine Schädelbasisfraktur und eine Rippenserienfraktur. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der mutmaßlich psychisch erkrankte Angeklagte den Tod des Geschädigten billigend in Kauf nahm.

Die Hauptverhandlung beginnt um 09:00 Uhr und wird an mehreren Tagen im Dezember 2025 und Januar 2026 fortgesetzt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justicia (Archiv)

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  • Beginn der Hauptverhandlung am 12. Dezember 2025
  • Angeklagter: 50-jähriger Mann aus Osternienburger Land
  • Vorwurf: versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung

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  • Angeklagter: 50-jähriger Mann aus Osternienburger Land
  • Geschädigter: unbekannte Person, schwere Verletzungen durch mehrere Tritte
  • Hauptverhandlung beginnt am 12. Dezember 2023, Fortsetzung in Dezember 2025 und Januar 2026

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  • Streit in Wohnung eines Bekannten
  • Angeklagter soll psychisch erkrankt sein
  • Schwere Verletzungen des Opfers durch gezielte Gewaltanwendung

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  • Beginn der Hauptverhandlung am 12. Dezember
  • Angeklagter muss sich wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten
  • Verhandlung wird an mehreren Tagen im Dezember 2025 und Januar 2026 fortgesetzt
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