Therapeuten warnen vor Abschaffung von Pflegegrad für ADHS-Kinder

31. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Pflegebedarf für ADHS-Kinder in Berlin

() – Der Bundesverband für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie warnt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor Einschnitten in der Pflege zulasten von jungen Menschen mit ADHS. Der stellvertretende Vorsitzende des Verbands, Stephan Osten, sagte der „Rheinischen Post“, es gebe Bedarf bei der Einstufung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS in den Pflegegrad 1. Manche Patienten würden auch in den Pflegegrad 2, in seltenen Fällen sogar 3, eingeteilt.

Osten verwies auf einen erhöhten Betreuungsaufwand für Kinder und Jugendliche mit ADHS. Oft brauchten sie auch mehr Bewegung – und Sportvereine kosteten Geld. Mehr Betreuungszeiten und Ausgaben für Sportangebote könnten zu finanziellen Verlusten führen, weshalb finanzielle Unterstützung für Familien durch einen Pflegegrad sinnvoll sei, so Osten weiter.

Warken hatte der „Rheinischen Post“ gesagt, dass immer mehr Menschen – auch Kinder und Jugendliche mit ADHS – als pflegebedürftig eingestuft würden. Es würden mittlerweile auch Personengruppen erfasst, von denen das „damals niemand gedacht“ habe, „etwa viele Kinder und Jugendliche mit ADHS“, so Warken.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder auf Fahrrädern (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Warnung vor Einschnitten in der Pflege für junge Menschen mit ADHS
  • Bedarf an Einstufung von ADHS-Patienten in Pflegegrade 1 bis 3
  • Erhöhter Betreuungsaufwand und finanzielle Unterstützung durch Pflegegrad sinnvoll

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Kinder und Jugendliche mit ADHS
  • Pflegegrad 1 bis 3 möglich, zunehmende Einstufungen festgestellt
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  • Warnung vor Einschnitten in der Pflege für junge Menschen mit ADHS
  • Erhöhter Betreuungsaufwand und zusätzlicher Bewegungsbedarf
  • Notwendigkeit finanzieller Unterstützung durch angemessene Pflegegrade

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung von Familien durch Pflegegrad für Kinder mit ADHS prüfen
  • Einstufung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS in höherer Pflegegrad fördern
  • Mehr Betreuungszeiten und finanzielle Unterstützung für Sportangebote anstreben
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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