Erste Anlage für teerhaltigen Asphalt in Goslar genehmigt
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Neuer Kreislauf für Baustoffe in Niedersachsen
Goslar () – In Niedersachsen ist der Bau und Betrieb der ersten thermischen Aufbereitungsanlage für teerhaltigen Asphalt in Deutschland genehmigt worden. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz am Donnerstag mit.
Die Anlage der IVH Industriepark und Verwertungszentrum Harz GmbH entsteht auf einem ehemaligen Hüttengelände zwischen Goslar-Oker und Harlingerode und soll Ende 2027 in Betrieb gehen.
Jährlich sollen bis zu 135.000 Tonnen teerhaltiger Asphaltaufbruch aus dem Straßenbau bei etwa 600 Grad Celsius thermisch behandelt werden. Dabei werden Schadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe zerstört. Übrig bleibt eine schadstofffreie Gesteinskörnung, die als Sekundärrohstoff wieder im Straßenbau oder künftig im Betonbau eingesetzt werden kann.
Das Investitionsvolumen für das Pilotprojekt liegt bei rund 30 Millionen Euro.
Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben mit über 4 Millionen Euro. Umweltminister Christian Meyer bezeichnete die Genehmigung als wichtigen Schritt zu einer umwelt- und klimaschonenden Kreislaufwirtschaft, der regionale Baustoffkreisläufe stärke.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Baustelle (Archiv) |
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- Bau und Betrieb der ersten thermischen Aufbereitungsanlage für teerhaltigen Asphalt in Deutschland genehmigt.
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- Fördermittel des Bundesumweltministeriums in Höhe von über 4 Millionen Euro
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