Merz sieht "Neustart" in den Beziehungen zu Ungarn
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Berlin: Neuanfang mit Ungarn
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht die Beziehungen zu Ungarn nach der Wahl von Péter Magyar zum neuen Ministerpräsidenten vor einem „Neustart“.
Die Wahl Magyars sei ein „tiefer Einschnitt in der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges“, sagte Merz am Dienstag nach dem Antrittsbesuch Magyars im Kanzleramt. Für viele Ungarn sei der neue Regierungschef der „große Hoffnungsträger“ dieser Zeit. „Sie haben ihm ein klares Mandat verliehen. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Ungarn sind wieder stark.“ Er traue Magyar zu, dass er Ungarn „zurück in die Mitte Europas“ führen werde.
Merz kündigte an, dass Berlin alles tun werde, damit der Neuanfang in Ungarn ein Erfolg werde. „Sie können auf uns zählen. Und auch auf mich persönlich, wenn sie Mitstreiter suchen für die Arbeit in der Europäischen Union“, so der Kanzler.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Péter Magyar und Friedrich Merz am 02.06.2026 |
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