AfD-Politiker verteidigen Reise nach Russland

3. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: AfD-Delegation bekräftigt Russland-Kontakte in Berlin

() – Mehrere AfD-Abgeordnete verteidigen ihre Teilnahme am St. Petersburger Wirtschaftsforum. Sachsens AfD-Chef Jörg Urban sagte dem Magazin „Politico“, Russland habe in die europäische und deutsche Politik massiv Vertrauen verloren. Man wolle helfen, dieses Vertrauen wieder aufzubauen, um möglichst bald wieder in wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit Russland zu treten.

Der Brandenburger Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré sagte demselben Magazin, es sei „völlig aus der Luft gegriffen“, Russland als größte Bedrohung für , Europa und die transatlantische Sicherheit darzustellen. „Aber im Gegenteil hat sich der Westen Russland als Feind ausgeguckt und rüstet.“

Der Europapolitiker Petr Bystron sprach von „dummen und nicht funktionierenden Embargos der Altparteien“. Die Deutschen würden sich wünschen, wieder günstiges Gas und Rohöl aus Russland zu beziehen. „Wir werden dafür kämpfen, dass die deutsche Industrie hier auf dem Markt wieder Fuß fassen kann“, sagte Bystron weiter.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jörg Urban (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • AfD-Abgeordnete verteidigen Teilnahme am St. Petersburger Wirtschaftsforum.
  • Jörg Urban betont Bedarf, Vertrauen zu Russland wieder aufzubauen für wirtschaftlichen Austausch.
  • Petr Bystron kritisiert Embargos der Altparteien und kündigt Kampf um Wiederbezug von Gas und Rohöl aus Russland an.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: AfD-Abgeordnete, Sachsen, Brandenburg
  • Zielgruppen: deutsche Industrie, Verbraucher
  • Anliegen: Wiederherstellung des wirtschaftlichen und kulturellen Austauschs mit Russland, Aufhebung von Embargos

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verlust des Vertrauens in Russland als Teil der europäischen und deutschen Politik
  • Kritik an der Wahrnehmung Russlands als größte Bedrohung durch den Westen
  • Wunsch nach Wiederherstellung von wirtschaftlichen Beziehungen und Rohstoffimporten aus Russland

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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