Nordbrücke in Bonn: "Task Force" beschließt erste Maßnahmen
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Verkehrssituation in Bonn verschärft sich
Bonn () – Die kommunale „Task Force Nordbrücke“ hat nach der Vollsperrung der Brücke erste Maßnahmen beschlossen. Das hat die Stadt Bonn am Donnerstag mitgeteilt.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst haben ihre Einsatzplanung bereits angepasst, um eine schnelle Hilfe zu gewährleisten. Zudem wurden die Bonner Schulen umgehend informiert.
Ab sofort muss die Römerstraße gesperrt werden.
Nach Angaben der Autobahn GmbH besteht für die Vorlandbrücke auf Bonner Seite ein Sicherheitsrisiko, das die komplette Lastfreistellung erforderlich mache. Die Rheinbrücke selbst ist nicht betroffen.
Die Sperrung der Römerstraße und des Bereichs unter der Vorlandbrücke soll zunächst für 14 Tage erfolgen.
In dieser Zeit soll die Autobahn GmbH das Bauwerk untersuchen. Oberbürgermeister Guido Déus (CDU) sagte, man hoffe, dass die Nordbrücke danach zumindest für den Fuß- und Radverkehr sowie für einen eingeschränkten Individualverkehr freigegeben werden könne.
Er stehe mit der Landes- und Bundesregierung in Kontakt, um einen prioritären und beschleunigten Neubau zu erreichen.
Die „Task Force“ prüft zudem weitere Maßnahmen, darunter die Ausweitung von Homeoffice-Regelungen, zusätzliche Park-and-Ride-Parkplätze, eine Taktverdichtung des ÖPNV sowie neue Wegführungen für Radfahrer. Auch die Verschiebung anstehender Baumaßnahmen wird geprüft.
Déus erklärte, die Verkehrssituation in Bonn sei bereits sehr angespannt und verschärfe sich durch die Sperrung massiv. Man arbeite mit Hochdruck an schnellen und pragmatischen Lösungen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiabsperrung (Archiv) |
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