Bund und Länder treiben Digitalisierung der Justiz weiter voran

7. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Digitalisierung der Justiz in Leipzig

() – Bund und Länder haben am Freitag weitere Schritte zur Digitalisierung der Justiz beschlossen und Streitfragen ausgeräumt. Insbesondere ging es auf dem Treffen der Justizminister am Freitag in Leipzig, dem sogenannten Bund-Länder-Digitalgipfel, um die Frage, wie die 210 Millionen Euro, die der Bund in den Jahren 2027 bis 2029 bereitstellt, verteilt werden sollen.

So soll unter anderem eine bundeseinheitliche „Justizcloud“ vorangetrieben werden soll, ein länderübergreifendes gemeinsames Registerfachverfahren, eine Modernisierung der Grundbuchverfahren, eine deutsche „Beweismittelcloud“, eine digitale Rechtsantragstelle, zivilgerichtliche Online-Verfahren oder eine Digitalisierung der Zwangsvollstreckung, etwa durch ein „Vollstreckungsregister“. Auch Vorhaben zur Nutzung sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ in der Justiz sollen besonders in den Fokus genommen werden.

Jedes Projekt muss laut Beschluss vom Freitag eine Wirtschaftlichkeitsanalyse, eine Risikobetrachtung, und einen Beitrag zu strategischen Zielen der Justiz vorweisen. Auf dieser Basis soll dann zuerst eine Priorisierung erfolgen, Bund und Länder wollen dann gemeinsam entscheiden, welche Projekte in das Portfolio aufgenommen werden. „Mir war es bei der Digitalsäule des neuen Pakts wichtig, dass die Länder bei der Auswahl der zu finanzierenden Projekte zustimmen müssen“, sagte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) nach dem Treffen. Das sei nun so beschlossen worden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Amtsgericht (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bund stellt 210 Millionen Euro für Digitalisierung von 2027 bis 2029 bereit
  • Einrichtung einer bundeseinheitlichen "Justizcloud" beschlossen
  • Projektpriorisierung erfordert Wirtschaftlichkeitsanalyse und Risikobetrachtung

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betrifft Bund und Länder, insbesondere die Justizminister
  • 210 Millionen Euro für Projekte in den Jahren 2027 bis 2029
  • Projekte wie "Justizcloud", "Beweismittelcloud", digitale Rechtsantragstelle und Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Justiz

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Bereitstellung von 210 Millionen Euro für die Digitalisierung der Justiz (2027-2029)
  • Etablierung einer bundeseinheitlichen Justizcloud und weiterer digitaler Verfahren
  • Einbeziehung der Länder bei der Auswahl der finanzierten Projekte zur Sicherstellung gemeinsamer Interessen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundeseinheitliche "Justizcloud" vorantreiben
  • Länderübergreifendes Registerfachverfahren modernisieren
  • Digitalisierung der Zwangsvollstreckung durch ein "Vollstreckungsregister" etablieren

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