SPD-Fraktion fordert mehr geschlechtersensible Medizin in Schleswig-Holstein
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein verbessern
Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion will die geschlechtersensible Medizin in Schleswig-Holstein stärken. Das teilten die gesundheitspolitische Sprecherin Birte Pauls und die Sprecherin für Gleichstellung, Sophia Schiebe, nach einem Fachgespräch im Sozialausschuss des Landtags mit.
Sie verwiesen darauf, dass Frauen und Männer Krankheiten unterschiedlich erleben, verschiedene Symptome zeigen und auf Medikamente anders reagieren.
Die Fraktion hat einen Antrag zur Stärkung des Themas eingebracht. Als wichtige Schritte nannten die Politikerinnen die Verankerung in den Lehrplänen aller Gesundheitsberufe und die Einrichtung eines Lehrstuhls für geschlechtersensible Medizin.
Ein erster Schritt sei die Einführung eines entsprechenden Wahlfachs im Medizinstudium ab Sommer 2026. Zudem müsse die Bevölkerung stärker über die Unterschiede aufgeklärt werden.
Sophia Schiebe betonte, dass geschlechtersensible Medizin biologische und soziokulturelle Unterschiede berücksichtige. Um eine optimale Versorgung für alle Geschlechter zu erreichen, müssten spezifische Bedürfnisse anerkannt werden.
Dazu gehöre auch, Gesundheitsdaten nach Geschlecht differenziert zu erfassen und auszuwerten, um die Datenlücke zu verringern, sowie eine stärkere Förderung von Forschungsprojekten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ärzte (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Stärkung der geschlechtersensiblen Medizin in Schleswig-Holstein
- Einführung eines Wahlfachs im Medizinstudium ab Sommer 2026
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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
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- Region: Schleswig-Holstein
- Zeitraum: Einführung eines Wahlfachs im Medizinstudium ab Sommer 2026
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- Einführung eines Wahlfachs im Medizinstudium ab Sommer 2026
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