IG Metall startet Protestaktionen gegen Stellenabbau in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
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Industrieproteste in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
Hannover () – Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hat zu sichtbaren Kundgebungen und betrieblichen Aktionen aufgerufen, um gegen den anhaltenden Abbau von Industriearbeitsplätzen zu protestieren. Das teilte der Bezirk am Freitag mit.
Unter dem Motto „Advent, Advent – unsere Zukunft brennt!“ startet die Gewerkschaft eine landesweite Kampagne. Bezirksleiter Thorsten Gröger warnte, der von Bundeskanzler Friedrich Merz ausgerufene „Herbst der Reformen“ dürfe nicht zu einem „Winter der Entlassungen“ werden.
Die Gewerkschaft verweist auf einen Verlust von rund 10.000 Industriearbeitsplätzen pro Monat und über 100.000 Jobs in der Metall- und Elektroindustrie innerhalb eines Jahres.
Hintergrund seien hohe Energiepreise und politische Unsicherheit, die Investitionen lähmten. Die IG Metall kritisiert, dass die schwarz-rote Bundesregierung zu wenig konkrete Industriepolitik liefere und Entscheidungen vertage, während viele Unternehmen sich vom Standort Deutschland abwendeten.
Zu den Forderungen gehören ein bezahlbarer Industriestrompreis von maximal fünf Cent pro Kilowattstunde ab Januar 2026, die Kopplung öffentlicher Gelder an Beschäftigungs- und Standortgarantien sowie der Schutz des Sozialstaats.
Die Proteste sollen unter anderem in Wolfsburg, Hildesheim, Salzgitter und Hannover stattfinden. Parallel startete eine Online-Petition.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ruft zu Kundgebungen und Aktionen gegen Abbau von Industriearbeitsplätzen auf.
- Kampagne unter dem Motto "Advent, Advent – unsere Zukunft brennt!" gestartet.
- Forderung nach einem Industriestrompreis von maximal fünf Cent pro Kilowattstunde ab Januar 2026.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Industriearbeitsplätze, besonders in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
- Verlust von rund 10.000 Arbeitsplätzen pro Monat, über 100.000 in einem Jahr
- Proteste in Wolfsburg, Hildesheim, Salzgitter und Hannover, Kampagne startet unter dem Motto "Advent, Advent – unsere Zukunft brennt!"
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- Verlust von rund 10.000 Industriearbeitsplätzen pro Monat
- Hohe Energiepreise und politische Unsicherheit lähmen Investitionen
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- Aufruf zu sichtbaren Kundgebungen und betrieblichen Aktionen gegen den Abbau von Industriearbeitsplätzen
- Forderung nach einem bezahlbaren Industriestrompreis und Kopplung öffentlicher Gelder an Beschäftigungs- und Standortgarantien
- Proteste in mehreren Städten wie Wolfsburg, Hildesheim, Salzgitter und Hannover sowie gestartete Online-Petition
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