Hamburger Koalition fordert Investitionspflicht für Streamingdienste
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Medienpolitik in Hamburg: Investitionsverpflichtung gefordert
Hamburg () – Die rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg setzt sich für eine gesetzliche Investitionsverpflichtung für Streamingdienste und Fernsehsender ein. Das teilten die kultur- und medienpolitischen Sprecher der Grünen und der SPD, René Gögge und Hansjörg Schmidt, am Freitag mit.
Mit einem entsprechenden Antrag ersuchen die Fraktionen den Senat, sich auf Bundesebene für verbindliche Regeln einzusetzen, nach denen Anbieter wie Netflix oder Amazon einen Teil ihrer in Deutschland erzielten Umsätze in lokale Filmproduktionen investieren müssen.
Die Abgeordneten argumentieren, dass internationale Streaming-Giganten hohe Umsätze in Deutschland erzielten, diese Gewinne aber kaum in hiesige Produktionen reinvestierten. Länder wie Frankreich, Italien oder Kanada hätten bereits gezeigt, dass verbindliche Quoten lokale Produktionen stärkten und Planungssicherheit schafften.
Freiwillige Selbstverpflichtungen, wie sie die Bundesregierung plane, reichten nach Ansicht der Hamburger Koalition nicht aus, um den Filmstandort Deutschland wirtschaftlich zu stärken.
Über den Antrag soll die Hamburgische Bürgerschaft in ihrer Sitzung am 10. Dezember entscheiden. Die Initiative zielt darauf ab, die Wertschöpfung in der Branche im Land zu halten und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Filmstandorts zu sichern.
In Hamburg war die regionale Filmförderung MOIN zuletzt um 10 Millionen Euro auf rund 20 Millionen Euro jährlich aufgestockt worden.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Gesetzliche Investitionsverpflichtung für Streamingdienste und Fernsehsender gefordert
- Antrag zur Bundesebene für verbindliche Regeln, dass Streaming-Anbieter in lokale Produktionen investieren müssen
- Entscheidung der Hamburgischen Bürgerschaft am 10. Dezember 2023
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Streamingdienste wie Netflix und Amazon, Fernsehsender
- Zielgruppe: Anbieter, die in Deutschland Umsätze erzielen
- Zeitraum: Entscheidung durch die Hamburgische Bürgerschaft am 10. Dezember
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- gesetzliche Investitionsverpflichtung für Streamingdienste und Fernsehsender angestrebt
- internationale Streaming-Giganten erzielen hohe Umsätze in Deutschland, investieren jedoch wenig in lokale Produktionen
- vergleichbare Regelungen in Ländern wie Frankreich und Italien haben positive Effekte auf lokale Produktionen gezeigt
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Gesetzliche Investitionsverpflichtung für Streamingdienste und Fernsehsender einführen
- Senat auffordern, sich auf Bundesebene für verbindliche Regeln einzusetzen
- Antrag zur Entscheidung in der Hamburgischen Bürgerschaft am 10. Dezember vorbereiten
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