Stabilitätsrat sieht keine drohende Haushaltsnotlage im Saarland

9. Dezember 2025

Regional - Saarland - aktuelle Fakten und Einordnung

Finanzielle Stabilität im Saarland

() – Der Stabilitätsrat hat in seiner Sitzung am 9. Dezember festgestellt, dass sich das nicht in einer drohenden Haushaltsnotlage befindet. Das teilte das saarländische Finanzministerium am Dienstag mit.

Der Rat folgte damit der Empfehlung seines Evaluationsausschusses, der zuvor die Haushaltslage des Landes geprüft hatte.

Finanzminister Jakob von Weizsäcker (SPD) sagte, die im letzten Prüfzyklus festgestellte Auffälligkeit im Jahr 2023 sei auf einen einmaligen technischen Effekt zurückzuführen. Dieser habe mit den OSS-Umsatzsteuermehreinnahmen zu tun, bei denen hohe zusätzliche Einnahmen 2023 verbucht wurden und entsprechende Ausgaben erst 2024 folgten.

„Dieser Sondereffekt wurde von uns umfassend dargelegt und seitens des Ausschusses nachvollzogen sowie zutreffend eingeordnet“, so von Weizsäcker.

Der Minister kündigte an, das saarländische Haushaltsstabilisierungsgesetz so zu ändern, dass sich ein solcher Fall nicht wiederhole. Trotz der positiven Bewertung erklärte von Weizsäcker, dass das Saarland seinen „fiskalischen Modernisierungs- und Konsolidierungskurs auf absehbare Zeit fortsetzen“ müsse.

Auch die mittelfristige Finanzplanung der Jahre 2026 bis 2029 wurde vom Ausschuss als unauffällig bewertet.

Siehe auch:  Vier Personen bei Unfall auf B292 bei Asbach verletzt
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Saarland nicht in drohender Haushaltsnotlage
  • Stabilitätsrat folgt Empfehlung des Evaluationsausschusses
  • Haushaltsstabilisierungsgesetz soll geändert werden, um technisches Problem zu verhindern

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Saarland, keine drohende Haushaltsnotlage
  • Finanzminister Jakob von Weizsäcker, betont technische Effekte, mittelfristige Finanzplanung 2026-2029 unauffällig
  • Ziel: Haushaltsstabilisierung, langfristige Fiskalkonsolidierung notwendig

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Feststellung des Stabilitätsrats, dass das Saarland nicht in einer drohenden Haushaltsnotlage ist
  • Einmaliger technischer Effekt aufgrund von OSS-Umsatzsteuermehreinnahmen
  • Ankündigung einer Gesetzesänderung zur Vermeidung ähnlicher Situationen in der Zukunft

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Änderung des saarländischen Haushaltsstabilisierungsgesetzes, um Wiederholung eines Sondereffekts zu vermeiden
  • Fortsetzung des fiskalischen Modernisierungs- und Konsolidierungskurses
  • Mittelfristige Finanzplanung 2026 bis 2029 als unauffällig bewertet
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH