GKV-Chef warnt Koalition vor massiven Beitragserhöhungen
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Gesundheitspolitik in Berlin: Beitragserhöhungen drohen
Berlin () – Vor dem Koalitionsausschuss warnt der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Oliver Blatt, die Bundesregierung vor massiven Beitragserhöhungen im kommenden Jahr.
„Die Koalition muss jetzt liefern“, sagte Blatt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Wenn der Koalitionsausschuss anstelle des bisher geplanten kleinen Sparpakets nicht doch noch ein „echtes Sparpaket“ schnüre, werde man in wenigen Wochen umfangreiche Beitragserhöhungen erleben. Blatt forderte ein Soforthilfeprogramm zur Stabilisierung der Beiträge: „Um Beitragssatzerhöhung im kommenden Jahr auszuschließen, brauchen wir Sofortmaßnahmen ab dem 1. Januar in einer Größenordnung von mindestens vier Milliarden Euro.“
Darüber hinaus seien dringend strukturelle Veränderungen nötig, um langfristig eine stabile Gesundheitsversorgung sichern zu können. In diesem Jahr stiegen die Ausgaben um acht Prozent, bei den Kliniken seien es sogar rund zehn Prozent.
Solche Steigerungsraten seien auf Dauer nicht finanzierbar, mahnte Blatt. „Im kommenden Jahr wird Tag für Tag mehr als eine Milliarde Euro von der gesetzlichen Krankenversicherung für die gesundheitliche Versorgung zur Verfügung gestellt.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fahrradergometer für Belastungs-EKG (Archiv) |
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- Frist: Sofortmaßnahmen ab 1. Januar, Beitragserhöhungen in wenigen Wochen
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Soforthilfeprogramm zur Stabilisierung der Beiträge in Höhe von mindestens vier Milliarden Euro einführen
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