Rüstungsunternehmer will mehr Sprengstoffvorräte für den Ernstfall

11. Dezember 2025

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Rüstungsindustrie in Berlin: Materialvorräte diskutiert

() – Das Rüstungsunternehmen MBDA fordert von der Bundesregierung, größere Vorräte kritischer Materialien für die Waffenproduktion anzulegen. „Wir müssen die notwendigen Grundstoffe für den Ernstfall vorhalten“, sagte MBDA-Geschäftsführer Thomas Gottschild dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe).

Anders als aktuell, da auch eine steigende Produktionsmenge über weltweite Einkäufe abgedeckt werden könne, müsse im Kriegsfall „mit einer Verzwanzigfachung der benötigten Sprengstoffmenge und unterbrochenen Lieferketten“ gerechnet werden. „Dafür haben wir noch nicht gut genug vorgesorgt.“

Dies sei nach Angaben Gottschilds in der vergangenen Woche auch Thema beim Rüstungsindustrie-Gipfel mit Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche CDU) gewesen. „Beide haben versprochen, das Problem anzugehen“, erklärte der MBDA-Geschäftsführer.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: MBDA-Logo (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • MBDA fordert größere Vorräte kritischer Materialien für die Waffenproduktion.
  • Geschäftsführer Thomas Gottschild betont die Notwendigkeit, Grundstoffe für den Ernstfall vorzuhalten.
  • Beim Rüstungsindustrie-Gipfel haben Verteidigungsminister und Wirtschaftsminister versprochen, das Problem anzugehen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft MBDA, Bundesregierung, Rüstungsindustrie
  • steigende Nachfrage im Kriegsfall; Verzwanzigfachung der Sprengstoffmenge
  • Ziel: Anlage größerer Vorräte kritischer Materialien

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Forderung nach größeren Vorräten kritischer Materialien für die Waffenproduktion
  • Anstieg des Bedarfs an Sprengstoff im Kriegsfall
  • Unterbrochene Lieferketten und unzureichende Vorbereitung auf Krisenszenarien

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesregierung soll größere Vorräte kritischer Materialien für Waffenproduktion anlegen
  • Verteidigungsminister und Wirtschaftsminister haben das Problem bei Rüstungsindustrie-Gipfel angesprochen
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Materialbeschaffung im Ernstfall sollen ergriffen werden

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