Kölner Zoll stellt über 200 Kilogramm Shisha-Tabak sicher und deckt Schwarzarbeit auf

15. Dezember 2025

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Zollkontrolle in Köln: Shisha-Tabak und Arbeitsrecht

() – Bei einer zweitägigen Kontrollaktion in der Kölner Innenstadt hat der Zoll mehr als 200 Kilogramm Shisha-Tabak beschlagnahmt. Das teilte das Hauptzollamt Köln mit.

Bei den Kontrollen am vergangenen Freitag und Samstag wurden 19 Shisha-Bars und die Türsteher von fünf Clubs überprüft.

Knapp 20 Zollbeamte waren von den frühen Abendstunden bis in die Nacht im Einsatz.

Der Verdacht besteht, dass es sich bei dem sichergestellten Tabak um illegal hergestellte Ware handelt. Gegen alle Barbetreiber wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zudem wurden 67 Mitarbeiter überprüft. Dabei ergaben sich konkrete Hinweise, dass acht Arbeitgeber ihren Angestellten nicht den Mindestlohn zahlten.

Bei zwei Beschäftigten gibt es Anhaltspunkte für Sozialleistungsmissbrauch.

In einer Bar wurde ein 29-jähriger Inder ohne Aufenthaltserlaubnis angetroffen, in einem anderen Objekt konnte ein 27-jähriger Ägypter keine Arbeitserlaubnis vorlegen. Gegen beide Männer und ihre Arbeitgeber wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Fünf Servicekräfte gaben an, ihren ersten Arbeitstag zu haben, was nach Angaben des Zolls oft auf eine nicht gemeldete, also schwarze Beschäftigung hindeutet. Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dauern an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sichergestellter Shisha Tabak (Archiv), Hauptzollamt Köln via

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  • Betroffene: Shisha-Bars, Türsteher von Clubs, Arbeitgeber, Mitarbeiter
  • Region: Köln
  • Anzahl: 200 kg Shisha-Tabak, 19 Shisha-Bars, 5 Clubs, 67 Mitarbeiter überprüft, 8 Arbeitgeber nicht zahlen Mindestlohn, 2 Personen ohne Aufenthaltserlaubnis, 5 ohne Anmeldung

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