Rassistischer Angriff in Berliner S-Bahn – Staatsschutz ermittelt
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Rassistisch motivierter Angriff in Berlin
Berlin () – In einer Berliner S-Bahn hat es am Montagabend einen rassistisch motivierten Angriff gegeben. Das teilte die Polizei am Dienstag mit.
Demnach wurde sie über eine Internetanzeige über den Vorfall informiert, der sich auf der Linie S5 zwischen Alexanderplatz und Ostbahnhof ereignet haben soll.
Gegen 19:20 Uhr sollen zwei unbekannte Frauen zunächst zwei andere Fahrgäste belästigt und rassistisch beleidigt haben. Als ein 54-jähriges Ehepaar einschreiten wollte, habe eine der Täterinnen ihre Limonadenflasche auf die Frau geworfen und sie im Gesicht getroffen.
Anschließend sollen beide das Paar geschlagen und getreten haben. Zwei junge Männer, die helfen wollten, wurden laut Polizei von der Begleiterin der Haupttäterin mit einem Messer bedroht.
Beim Verlassen des Zuges am Ostbahnhof soll die mutmaßliche Haupttäterin den Hitlergruß gezeigt und diesen mit einem verbotenen Ausruf begleitet haben.
Das Duo sei danach in eine andere S-Bahn gestiegen und weiter unbekannt. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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