Klingbeil begrüßt EU-Pläne zur teilweisen Abkehr vom Verbrenner-Aus

17. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: EU-Pläne zur Mobilität

() – Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat sich hinter die Pläne der EU-Kommission zur Abkehr vom Verbrenner-Aus gestellt und zugleich die Notwendigkeit eines konsequenten Klimaschutzes hervorgehoben.

„Wir haben eine klare Linie formuliert, die sich jetzt in den Vorschlägen der Europäischen Kommission wiederfindet“, sagte der SPD-Chef den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) mit Blick auf vorangegangene Forderungen der deutschen Bundesregierung. „Entscheidend ist, die Arbeitsplätze in der Autoindustrie zu schützen, den Weg zur Elektromobilität voranzutreiben und die Klimaziele einzuhalten.“

Klingbeil ergänzte: „Dabei muss mehr Flexibilität ermöglicht werden. Das ist der Weg, den wir in Europa jetzt gehen. Auch wenn wir über Details noch beraten werden, ist dieser Weg richtig.“ So habe sich beispielsweise der deutsche Vorschlag durchgesetzt, klimafreundlich produzierten Stahl aus Europa auf die CO2-Bilanz anzurechnen. „Das zeigt, wie beides möglich ist: der Schutz von Arbeitsplätzen in unseren Schlüsselindustrien und der Schutz des Klimas.“

Die Brüsseler EU-Kommission hatte am Dienstag ihre Pläne für eine Überarbeitung der sogenannten Flottengrenzwerte veröffentlicht. Anders als bisher geplant soll es grundsätzlich möglich sein, dass auch ab 2035 noch Neufahrzeuge mit klassischen Verbrennungsmotoren auf die Straßen kommen. Die Hersteller müssen dann aber die Klimabilanz ihrer Flotten etwa durch den verstärkten Einsatz von klimafreundlichen Kraftstoffen oder grünem Stahl verbessern.

Siehe auch:  SPD ruft Union vor Haushaltswoche zu besserer Kooperation auf
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Straßenverkehr (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Vizekanzler Lars Klingbeil unterstützt Pläne der EU-Kommission zur Abkehr vom Verbrenner-Aus.
  • Neufahrzeuge mit klassischen Verbrennungsmotoren könnten auch nach 2035 zugelassen werden.
  • Hersteller müssen Klimabilanz ihrer Flotten durch klimafreundliche Kraftstoffe oder grünen Stahl verbessern.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die Autoindustrie in Deutschland und Europa
  • Zielgruppen: Automobilhersteller, Beschäftigte in der Autoindustrie, Verbraucher
  • ab 2035 möglich, Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auf die Straßen zu bringen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unterstützung der EU-Kommission bei der Abkehr vom Verbrenner-Aus
  • Notwendigkeit, Arbeitsplätze in der Autoindustrie zu schützen
  • Gleichzeitige Einhaltung der Klimaziele und Förderung der Elektromobilität

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung der Pläne der EU-Kommission zur Abkehr vom Verbrenner-Aus
  • Schutz der Arbeitsplätze in der Autoindustrie und Förderung der Elektromobilität
  • Anrechnung von klimafreundlich produziertem Stahl auf die CO2-Bilanz

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,6/5 (30 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH