Niedersachsen: Polizei registriert 384 Drohnensichtungen in 2025

18. Dezember 2025

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Sicherheit und Technologie in Niedersachsen

() – In hat die Polizei in diesem Jahr fast dreimal mehr Drohnen gesichtet als im Vorjahr. Bis Anfang Dezember kam es 2025 nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums bereits zu 384 „polizeilich registrierten Drohnenüberflügen beziehungsweise Vorkommnissen mit auffälligen Positionslichtern“, wie das Ministerium auf Nachfrage der Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) mitteilte.

Im Jahr 2024 waren es demnach noch 131 registrierte Drohnenüberflüge.

Die Sichtungen betrafen auch Bereiche der Kritischen Infrastruktur (Kritis), militärischer Einrichtungen und Rüstungsunternehmen, so das Ministerium. Die norddeutschen Länder wie Niedersachsen gelten in Sicherheitsbehörden mit ihren Küstengrenzen und Hafenstandorten angesichts mutmaßlicher hybrider Aktivitäten zur See sowie spionageverdächtiger Drohnenüberflüge als „besonders exponiert“.

Ob es sich bei den beobachteten Flugobjekten „tatsächlich um Drohnen oder um anderweitige Luftfahrzeuge handelt, kann bislang nicht in jedem Fall sicher verifiziert werden“, so das Ministerium.

In vielen Fällen würden „Herkunft und Steuerung der Drohnen ungeklärt“ bleiben.

Am Mittwoch hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gemeinsam mit Vertretern der Bundesländer in ein Gemeinsames Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) eingeweiht, um unerlaubt fliegende Drohnen künftig besser zu erkennen und unschädlich machen zu können. Der Arbeitsbetrieb soll im Januar aufgenommen werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Drohne (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • In Niedersachsen wurden 2025 Drohnenüberflüge polizeilich registriert, dreimal mehr als im Vorjahr.
  • Militärische Einrichtungen und Kritische Infrastruktur sind von den Sichtungen betroffen.
  • Ein Gemeinsames Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) wurde eingeweiht, Betriebsbeginn im Januar.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Niedersachsen, Sicherheitsbehörden, kritische Infrastruktur, militärische Einrichtungen, Rüstungsunternehmen
  • Sichtungen: 2025 registrierte Drohnenüberflüge, Anstieg von 131 (2024) auf 384 (2023)
  • Zeitraum: Sichtungen bis Anfang Dezember 2023; Arbeitsbetrieb des Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrums ab Januar 2024

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • 2025 registrierte Sichtungen fast dreimal mehr als 2024
  • Sichtungen betreffen kritische Infrastruktur, militärische Einrichtungen und Rüstungsunternehmen
  • Niedersachsen gilt als besonders exponiert aufgrund hybrider Aktivitäten und Küstengrenzen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einweihung eines Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrums (GDAZ)
  • Arbeitsbetrieb des GDAZ soll im Januar aufgenommen werden
  • Verbesserung der Erkennung und Unsicherheit von unerlaubt fliegenden Drohnen

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