Wegner begrüßt Beschluss für Yad-Vashem-Straße
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Veränderungen in Berlin-Mitte
Berlin () – Nach der Empfehlung der Baukommission des Ältestenrates des Bundestags, Teile der Dorotheenstraße in Berlin-Mitte in Yad-Vashem-Straße umzubenennen, zeigt sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zuversichtlich, dass die Pläne bald umgesetzt werden.
„Berlin bekommt eine Yad-Vashem-Straße“, sagte Wegner dem „Tagesspiegel“ am Donnerstag. „Nach einem Gespräch mit dem Freundeskreis Yad Vashem haben wir die Initiative für eine Umbenennung einer Straße in Mitte ergriffen.“
Daher begrüße er die Entscheidung der Baukommission des Ältestenrates des Bundestags und freue sich sehr auf eine zeitnahe Umbenennung der Dorotheenstraße.
„Die Benennung einer Straße nach der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ist ein wichtiges und starkes Zeichen – gerade in Zeiten zunehmenden Antisemitismus.“
Die Prüfung und abschließende Entscheidung liegen jetzt beim Bezirk Mitte. Die Senatskanzlei sei in engem Austausch mit dem Bezirksamt Mitte.
„Ich hoffe zeitnah auf einen positiven Beschluss durch den Bezirk“, sagte Wegner. Laut Beschluss des Ältestenrates ist die Umbenennung frühestens im Mai 2026 umzusetzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kai Wegner (Archiv) |
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