Özdemir fordert Sicherheitskonzept für "unsichere Orte"

21. Dezember 2025

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Sicherheitsmaßnahmen in Stuttgart diskutiert

() – Cem Özdemir (Grüne) will die Sicherheit im öffentlichen Raum stärken, „wenn es nötig ist, auch mit robusten Maßnahmen“.

„Wir brauchen ein Gesamtkonzept für sichere öffentliche Räume. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass wir Kommunen einfache und pragmatische Regeln für Videoüberwachung an unsicheren Orten ermöglichen“, sagte er der „Bild am Sonntag“.

Zudem sollten „Pilotprojekte wie die intelligente, KI-gestützte Videoüberwachung in ausgeweitet werden“.

Einem generellen Böllerverbot steht Özdemir kurz vor Silvester skeptisch gegenüber: „Da gibt es einige Durchgeknallte, die über die Stränge schlagen – und Leute, die auf dem Land sind und mit ihren Kindern zusammen eine Rakete zünden, sollen den Preis dafür zahlen. Da machen wir lieber böllerfreie Zonen in den Städten, aber der Rest des Landes wird nicht bestraft für etwas, wofür er nichts kann.“

Seinen Ex-Parteifreund Boris Palmer nimmt Özdemir in der Datenschutz-Debatte in Schutz, bei der es um amtliche Geburtstagesgrüße ging, gegen die ein Datenschutzbeauftragter vorgehen sollte. Özdemir: „Ich finde Datenschutzbeauftragte sehr wichtig. Aber die haben genug zu tun. Geburtstage gehören bitte nicht dazu. Wenn jemand ein Problem damit hat, dass ihm der Bürgermeister zum Geburtstag gratuliert, dann schreibt er hin und sagt: `Ich wünsche mir nächstes Jahr keinen Geburtstagsglückwunsch` – dann streicht man den Namen in der Liste und gut ist es.“

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Trotz Grünen-Parteiaustrittes arbeite er mit Palmer eng zusammen, sagte Özdemir: „Er berät mich auch in vielen Fragen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Überwachungskameras (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Cem Özdemir plant ein Gesamtkonzept für sichere öffentliche Räume mit vereinfachten Regeln für Videoüberwachung.
  • Ausweitung von Pilotprojekten zur KI-gestützten Videoüberwachung in Mannheim wird angestrebt.
  • Özdemir spricht sich für böllerfreie Zonen in Städten, aber gegen ein generelles Böllerverbot aus.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Kommunen, Bürger in Städten und ländlichen Regionen
  • Maßnahme: Ausweitung der KI-gestützten Videoüberwachung, Einführung einfacher Regeln für Videoüberwachung
  • Hinweis zu Fristen: Keine Angabe

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Stärkung der Sicherheit im öffentlichen Raum
  • Bedarf an pragmatischen Regelungen für Videoüberwachung in unsicheren Bereichen
  • Skepsis gegenüber generellem Böllerverbot, favorisieren von böllerfreien Zonen in Städten
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