Nordrhein-Westfalen stellt Strategie für weniger Pflanzenschutzmittel vor

10. November 2025

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Landwirtschaftsstrategien in Nordrhein-Westfalen

() – Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat eine neue Strategie zum reduzierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vorgestellt. Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) und Landwirtschaftskammerpräsident Karl Werring präsentierten am Montag in Düsseldorf die „Reduktionsstrategie Pflanzenschutzmittel NRW“, die sowohl die Versorgungssicherheit als auch den Schutz der Biodiversität gewährleisten soll.

Die Strategie setzt auf zwei Hauptsäulen: Einerseits sollen Flächen ausgeweitet werden, auf denen wenig oder keine Pflanzenschutzmittel verwendet werden, etwa durch Agrarumweltmaßnahmen wie Blühstreifen und Öko-Landbau.

Andererseits soll der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln durch technische Innovationen wie Spot-Spraying, Drohnen und kamerageführte Hackgeräte präziser und damit reduziert werden.

Ministerin Gorißen betonte, dass die Maßnahmen auf Freiwilligkeit basieren und landwirtschaftliche Betriebe durch Beratung und Förderung unterstützt werden sollen. Die Strategie wurde in einem Dialog mit Vertretern aus Landwirtschaft, Naturschutz, Wasserwirtschaft und anderen Bereichen entwickelt und setzt auf moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz zur Schädlingserkennung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mähdrescher (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Neue Strategie zum reduzierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in NRW vorgestellt
  • Fokus auf Flächen mit wenig oder keinen Pflanzenschutzmitteln, wie Blühstreifen und Öko-Landbau
  • Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe durch Beratung und Förderung, Maßnahmen basieren auf Freiwilligkeit

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Landwirtschaftliche Betriebe in Nordrhein-Westfalen
  • Fokus auf reduzierte Pflanzenschutzmittelnutzung durch neue Strategien und Technologien
  • Freiwillige Maßnahmen mit Unterstützung durch Beratung und Förderung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln
  • Schutz der Biodiversität und Gewährleistung der Versorgungssicherheit
  • Förderung durch technische Innovationen und Freiwilligkeit in der Umsetzung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ausweitung von Flächen mit geringem oder keinem Pflanzenschutzmitteleinsatz
  • Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe durch Beratung und Förderung
  • Einsatz moderner Technologien zur Schädlingserkennung und präziseren Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

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