CDU-Abgeordnete zeigen Solidarität mit Düsseldorfer Karnevalsbauer
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik und Kunstfreiheit in Düsseldorf
Düsseldorf () – Mehrere Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion haben ihre Solidarität mit dem Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly bekundet. Dies teilte die Fraktion am Sonntag mit.
Anlass ist ein von der russischen Justiz eingeleitetes Strafverfahren gegen Tilly wegen seiner Karnevalswagen mit Abbildungen von Wladimir Putin.
Die Abgeordneten Marco Schmitz, Olaf Lehne, Peter Blumenrath, Angela Erwin und Nathanael Liminski besuchten Tilly am 21. Dezember in seiner Werkstatt. Sie kritisierten das Vorgehen Russlands scharf. ‚Gerade der Karneval lebt von freier, auch unbequemer Meinungsäußerung‘, sagte Schmitz.
Olaf Lehne bezeichnete Putin als ‚tausendfachen Mörder, Möchtegern-Zaren und Diktator‘ und betonte, dass Satire zum Karneval gehöre, ‚insbesondere wenn sie die Wahrheit wiederspiegelt‘.
Auch die anderen Abgeordneten verteidigten die Meinungs- und Kunstfreiheit. ‚Einschüchterung hat im Karneval keinen Platz‘, erklärte Peter Blumenrath. Medienminister Nathanael Liminski sagte, die Aktion zeige, ‚wie weit entfernt Putin vom Verständnis einer freien und offenen Gesellschaft ist‘.
Die Politiker sicherten Tilly ihre Unterstützung zu und äußerten die Hoffnung, dass er seine satirischen Darstellungen fortsetzen werde.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zeigten Solidarität mit einem Besuch in der Wagenbauhalle von Jacques Tilly (Mitte): Lothar Hörning (Präsident des Comitee Düsseldorfer Carneval), Uwe Willer (Geschäftsführer des Comitee Düsseldorfer Carneval), CDU-Landtagsabgeordnete Angela Erwin, CDU-Landtagsabgeordneter, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski (v.l.), der Düsseldorfer CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Winkel sowie die CDU-Landtagsabgeordneten Peter Blumenrath, Olaf Lehne und Marco Schmitz (v.r.). am 21.12.2025, Michael Lübke via |
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